MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Dani Pedrosa (Honda/Platz 13) nach Sturz ratlos

Von Nora Lantschner
Für Dani Pedrosa war der Freitag in Australien eine Enttäuschung

Für Dani Pedrosa war der Freitag in Australien eine Enttäuschung

Repsol-Honda-Pilot Dani Pedrosa kam im ersten freien Training der MotoGP-Klasse in Phillip Island zu Sturz. Im FP2 reichte es nur für den 13. Rang.

Für Dani Pedrosa lief der Freitag in Australien nicht nach Wunsch. Bereits im ersten freien Training kam er in der ersten Kurve bei Tempo 300 zu Sturz. Markenkollege Cal Crutchlow ging am Nachmittag an derselben Stelle zu Boden. Im Gegensatz zum Briten hatte der Spanier aber mehr Glück und blieb unverletzt.

Erklären konnte Pedrosa seinen Sturz nicht. «Ich hatte am Vormittag bei meinem ersten Versuch eigentlich ein normales Gefühl. Ich bin dann nochmal mit demselben Bike und denselben Reifen auf die Strecke gegangen. In der zweiten Runde ist mir das Vorderrad weggerutscht. Ich war nicht schneller als zuvor unterwegs, es war ja nur die zweite Runde. Ich weiß auch nicht, ich bin gestürzt», war der Repsol-Honda-Fahrer ratlos.

Im zweiten freien Training am Nachmittag verbesserte er zwar seine Rundenzeit, nicht aber den 13. Zwischenrang. «Am Nachmittag bin ich mit dem Medium-Reifen raus gegangen, ich war im ersten Sektor aber sehr langsam, vor allem in der ersten Kurve. Das Feeling ist nicht so gut, besonders mit dem Vorderreifen. Aber ich weiß nicht, woran es liegt», so der 33-Jährige, der sich auf dem Phillip Island Circuit nicht wohl fühlt. «Ich mag die Strecke nicht.»

Im Hinblick auf die Reifenwahl für das Rennen zeichnete sich am Freitag eine Tendenz ab. «Ich habe die Soft- und Medium-Reifen getestet, die harte Variante nicht. Mit dem weichen Reifen ist es einfacher, aber es sieht nicht so aus, als könnte man das Rennen mit einem Soft-Hinterreifen fahren», meinte der Honda-Pilot.

Am Samstag liegt aber noch Arbeit vor Pedrosa, der in der vorläufigen Gesamtwertung nicht in den Top-10 gereiht ist und somit nicht direkt für das Q2 qualifiziert wäre. Auf die Bestzeit von Andrea Iannone (Suzuki) fehlen ihm 1,341 sec, während ihn 0,339 sec von Valentino Rossi (Yamaha) trennen, der auf Rang 10 liegt.

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