MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Takaaki Nakagamis Ziel: «In allen GP in die Top-10»

Von Otto Zuber
Beim Jerez-Test im November war Takaaki Nakagami der Schnellste. Der Japaner aus dem LCR-Honda-Idemitsu-Team, wagt einen Ausblick auf die anstehende Saison und spricht auch über seine hochgesteckten Ziele.

Die Debütsaison in der MotoGP-Klasse gestaltete sich für Takaaki Nakagami im vergangenen Jahr nicht einfach. Der Japaner musste mit einer 2017er-Honda gegen die Konkurrenz antreten. In diesem Jahr darf er auf dem 2018er-Modell Gas geben. Entsprechend hochgesteckte Ziele verfolgt der WM-20. des Vorjahres, der es bisher nur einmal in die Top-10 geschafft hat: Beim 2018er-Saisonfinale in Valencia hat er sich den sechsten Platz erkämpft.

In einem Saisonvorschau-Video seines LCR-Honda-Idemitsu-Teams erklärt der 27-Jährige aus Chiba: «Ich denke, dass mir das eine Jahr MotoGP-Erfahrung eine grosse Hilfe sein wird, denn nun verstehe ich, wie ich mit dem MotoGP-Bike und den Reifen umgehen muss und wie die Zusammenarbeit mit dem Team läuft.»

Und mit Blick auf seinen starken Saisonabschluss erinnert sich der Schnellste des Jerez-Tests: «Die Bedingungen beim letzten Rennen waren wirklich schwierig, es regnete das ganze Wochenende hindurch sehr stark. Jede Rennrunde war knifflig und ich hatte nicht erwartet, dass ich so weit nach vorne kommen würde. Ich fokussierte mich ganz darauf, keinen Fehler zu machen. Nun bin ich sehr stolz, dass ich die Saison so stark beenden konnte.»

Stolz ist Nakagami auch auf seine LCR-Honda-Truppe und seinen starken Teamkollegen Cal Crutchlow. Er schwärmt: «Wir sind eine grosse Familie, auch wenn wir unterschiedliche Sponsoren haben. Ich bin sehr glücklich, an Bord zu bleiben, denn ich fühlte mich gleich von Anfang an sehr wohl mit dieser Mannschaft. Alle kümmerten sich gut um mich, speziell Teammanager Lucio Cecchinello. Er half mir sehr und kümmert sich jetzt noch gut um uns. Mein Teamkollege Cal ist auch sehr erfahren, er ist immer noch mein Lehrer! Er erklärt mir alles und wenn ich kann, dann folge ich ihm auf der Strecke, denn er zeigt mir, wie man ein MotoGP-Bike fährt. Natürlich will ich ihn irgendwann einmal schlagen, aber ich denke, das wird so schnell nicht passieren. Denn Cal ist physisch und mental sehr stark und seine Fahrkünste sind ausserordentlich. Vorerst versuche ich deshalb, von ihm zu lernen um mich Schritt für Schritt zu verbessern.»

So bescheiden er seine Rolle neben dem Briten definiert, so hochgesteckt sind Nakagamis Ziele: «Der Wechsel von der 2017er- zur 2018er-Honda ist ein grosser Fortschritt, ich habe nun auch mehr Power. Zudem weiss ich jetzt, wie ich meinen Körper zum Fahren einsetzen soll. Die Tests in Valencia, Jerez und Sepang liefen super und ich gehörte immer zu den schnellsten Zehn. Natürlich ist es von der Top-10 zum Podestplatz noch einmal ein grosser Schritt, aber unser Ziel ist es, alle 19 WM-Läufe auf einem Top-10-Platz zu beenden. Wenn sich die Chance ergibt, einen Podestplatz oder auch nur einen Rang in den Top-5 oder Top-6 zu erobern, dann ist das grossartig. Ich bin sicher besser aufgestellt als noch vor einem Jahr und wir sind bereit, uns gute Ergebnisse zu erkämpfen.»

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