MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Danilo Petrucci (KTM): «20 bis 30 km Vollgas»

Von Nora Lantschner
Danilo Petrucci war bis zum Problem hervorragend unterwegs

Danilo Petrucci war bis zum Problem hervorragend unterwegs

Als MotoGP-Pilot war Danilo Petrucci auf Asphalt auch mit 350 km/h unterwegs, in den Weiten der Wüste erlebt der Dakar-Neuling die Geschwindigkeit aber ganz neu.

Nach einem erstaunlichen Einstieg in sein erstes Dakar-Abenteuer lag Danilo Petrucci am Sonntag nach der ersten echten Etappe auf dem starken 13. Gesamtrang. Am Montag lief es für den zweifachen MotoGP-Sieger auf der KTM 450 Rally zunächst ebenfalls gut, nach 80 km passierte er den ersten Wegpunkt als Vierter, aber dann blieb der 31-jährige Italiener nach 115 km mit einem Elektrikdefekt hängen.

«Bis zu dem Kilometer war es sehr schön, weil ich in den Top-5 kämpfte», ließ Petrucci über seine Social-Media-Kanäle ausrichten. «Ich glaube, zu dem Zeitpunkt war ich Dritter, und ich hatte einen Riesenspaß, weil es eine sehr schnelle Wertungsprüfung war. Ich konnte zwei Fahrer, die vor mir losgefahren waren, einholen, es gab sehr schnelle Spuren und ich war 20 bis 30 km Vollgas unterwegs. Es war super cool, auf den flachen Stücken 150 km/h zu erreichen.»

Das frühzeitige Etappen-Aus war allerdings nicht der einzige Rückschlag am Montag: «Petrux» musste nicht nur niedergeschlagen mitansehen, wie sein Bike vom Helikopter abgeschleppt wurde, sondern stellte danach auch noch fest, dass er sein Telefon, seine Kreditkarte und seinen Reisepass in der Wüste verloren hatte!

«Die Kreditkarte ist schon gesperrt und dann nehme ich jetzt eben hier die Staatsbürgerschaft an», scherzte Danilo, als er im Biwak von Al Qaisumah auf seinen Landsmann Paolo Ianieri von der «Gazzetta dello Sport» traf.

Am Abend gab es zumindest eine gute Nachricht: Dank des Jokers kann Petrucci – wenn auch außerhalb des Klassements – seine erste Rallye Dakar am heutigen Dienstag fortsetzen.

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