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Andrea Iannone: Ducati-Werksteam? Pramac? Suzuki?

Von Gerraint Thompson
Andrea Iannone

Andrea Iannone

Andrea Iannone hat in Mugello bereits einen zweiten Startplatz erkämpft, er hat auf der Pranac-Ducati 2014 einen sechsten und siebten Platz herausgefahren. Jetzt möchte er ins Ducati-Werksteam.

Andrea Iannone hat die letzten beiden Rennen unmittelbar hinter Ducati-Werksfahrer Andrea Dovizioso beendet, und er fühlt sich deshalb – wie berichtet – zum Aufstieg ins Werksteam 2015 befähigt.

Zu diesem Zweck müsste allerdings Cal Crutchlow bei Ducati Corse den Hut nehmen und auf die Erfüllung seines Zwei-Jahres-Vertrags verzichten. Oder Andrea Dovizioso müsste weggehen – die beiden Desmosedici-GP14-Fahrer stehen auf der Wunschliste von Suzuki.

Dass Iannone ebenfalls ein Suzuki-Angebot in der Tasche hat, ist auch seit längerer Zeit kein Geheimnis.

Andrea Iannone, 2010, 2011 und 2012 Dritter in der Moto2-WM und seit 2013 im Pramac-Ducati unterwegs, allerdings mit einem Werksvertrag bei Ducati Corse.

«Suzuki hat mir eine Werksmaschine angeboten», sagte Iannone beim Barcelona-GP gegenüber MCN. «Es ist wichtig für mich, dass ich im dritten Jahr eine offizielle Werksmaschine fahren kann. Aber meine Priorität ist es, einen Platz im Ducati-Werksteam und ein konkurrenzfähigeres Motorrad zu bekommen. Ich will einen Werksvertrag und einen Platz im Werksteam. Es ist nicht so, dass ich mich bei Pramac nicht gut aufgehoben fühle. Aber das offizielle Ducati-Team bekommt alle Updates früher... Dort wird rascher entwickelt. Ich will diese Chance bekommen und ein Topfahrer bei Ducati werden.»

«Ich bin jetzt im zweiten Jahr bei Pramac. Ich schliesse eine dritte Saison nicht aus. Aber Ducati müsste mir dann eine offizielle Werksmaschine geben und ein paar Ingenieure aus dem Werk. Dann wäre eine weitere Pramac-Saison kein Problem.»

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