MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Max Nagl: Erste Runden auf der Sarholz-KTM

Von Johannes Orasche
Der deutsche Motocross-Routinier Max Nagl hat trotz seiner Probleme mit dem erneut operierten linken Ringfinger bereits die ersten Runden mit der KTM seines neuen Teams Sarholz gedreht.

Viele Fans sprechen von einer Heimkehr, Max Nagl wird 2019 die europäischen MXGP-Veranstaltungen auf einer Sarholz-KTM bestreiten. Der 31 Jahre alte Weilheimer kehrt damit nicht nur zu seinem einstigen Förderer Burkhard Sarholz zurück, sondern sitzt auch erstmals seit 2012 wieder auf einer orangen KTM 450. Von 2015 bis 2017 fuhr Nagl eine Werks-Husqvarna.

Der beliebte Bayer hat sich vom belgischen Experten Dr. Claes erneut am arg malträtierten linken Ringfinger operieren lassen müssen. Die Probleme stammen von einer Verletzung, die sich Nagl im August beim Training für den ADAC-Masters-Event im österreichischen Möggers zugezogen hat. Ursprünglich war wegen der erneuten OP der für vor Weihnachten geplante Shakedown auf der KTM abgeblasen worden.

Auf Grund des guten Heilungsverlaufes und der nicht mehr vorhandenen OP-Nachwirkungen sprang Nagl bereits am Mittwoch spontan auf die 450er-KTM. Schauplatz dieses ersten Abtastens war die bekannte Sandpiste von Grevenbroich, etwa 20 Kilometer südöstlich von Mönchengladbach und nicht weit entfernt von Nagls belgischem Wohnort Lommel. Vor Ort wurde Nagl von einem Sarholz-Mechaniker unterstützt.

Die KTM des Vizeweltmisters von 2010 trägt längst Nagls gewohnte Startnummer 12 und hat das Sarholz-Design. Nagl war mit dem ersten Test zufrieden und zeigte auf seinem Social-Media-Kanal auch bereits ein Video seiner ersten Fahrt auf der KTM. Die Partnerschaft zwischen Nagl und dem Sarholz-Team wurde vor einem Monat besiegelt.

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