MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Ivo Monticelli: Kawasaki-Debüt nach Covid-19

Von Johannes Orasche
Romain Febvre #3 und Ivo Monticelli #128 kamen gut weg

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Desalle-Nachfolger Ivo Monticelli (26) spricht über die Eindrücke nach seinem ersten Renntag mit dem Kawasaki-MXGP-Werksteam im Rahmen der «Internazionali d’Italia» in Riola Sardo.

Der Italiener Ivo Monticelli wurde im Winter als Nachfolger für den zurückgetretenen Belgier Clement Desalle bei Kawasaki für die Motocross-Königsklasse MXGP an Bord geholt. Monticelli war 2020 im neu formierten Werksteam von GASGAS hinter den Erwartungen geblieben, was auch auf das Verletzungspech zurückzuführen war. 2019 hatte Monticelli mit der Standing Construct-KTM aber starke Rennen gezeigt.

Nach einer Covid19-Infektion leidet der 26-jährige Italiener immer noch ein wenig an den Nachwirkungen. Bei seinem Renn-Debüt mit dem Kawasaki-Werksteam im tiefen Sand von Riola Sardo auf Sardinien fuhr Monticelli die Ränge 7 und 5 ein. Die Starts haben bei Monticelli wie auch bei seinem französischen Teamkollegen Romain Febvre (28) gut funktioniert.

«Am Ende hatten wir eigentlich zwei ganz gute Rennen», fasste Monticelli zusammen. «Wir hatten zwei gute Starts. Das war für uns beim ersten Rennen auch wichtig. Ich wusste, dass ich noch nicht bereit bin, um den Sieg zu fahren. Daher habe ich die Angelegenheit wie ein Training gesehen.»

Monticelli gab zu bedenken: «Es ist eigentlich mein Naturell, dass ich immer versuche, bei den Top-Leuten zu bleiben. Aber ich habe erst wenige Stunden auf dem Bike und auch meine körperliche Verfassung ist nach der Krankheit noch ausbaufähig. Das Team hat das zur Kenntnis genommen und war ganz happy mit mir.»

Für den Neuling bei den Grünen ist wichtig: «Ich hatte einen guten Rhythmus. Ich hatte alles unter Kontrolle und habe nicht viele Fehler gemacht. Das war auch unser Ziel. Wir haben aber noch immer viel Arbeit mit dem Feintuning vor uns und ich muss meine körperliche Verfassung wieder erlangen. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir alles beisammen haben werden, wenn es dann in der WM losgeht.»

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