MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Alessandro Lupino (KTM): «Hatte kompletten Blackout»

Von Thoralf Abgarjan
Noch angeschlagen von seinem heftigen Sturz beim Motocross der Nationen musste Alessandro Lupino im Talkessel sein Bike mit technischem Defekt am Streckenrand abstellen. Im zweiten Lauf betrieb er Schadensbegrenzung.

Auch der frisch gebackene italienische Mannschafts-Weltmeister Alessandro Lupino war alles andere als fit, als er nach den Strapazen des Motocross der Nationen in Mantova im Talkessel eintraf. Zur Erinnerung: Lupino war im entscheidenden dritten Rennen des Motocross der Nationen heftig per Highsider abgeflogen und konnte danach das Rennen nur mit Aufbietung der letzten Kräfte zu Ende bringen. Am Ende retteten die Italiener den Sieg knapp mit nur einem Punkt Vorsprung.

«Ich habe die Erinnerung an die Geschehnisse nach dem Crash komplett verloren», erklärte Lupino gegenüber SPEEDWEEK.com. «Ich bin mit dem Kopf hart auf den Boden aufgeschlagen und habe mir beim Aufschlag den Nacken überdehnt. Was nach dem Sturz passierte - ich weiß es nicht. Es ist alles weg. Als wäre ich nicht dabei gewesen. Meine Erinnerung kommt erst in den letzten 10 Minuten des Rennens zurück.»

Lupino wirkte nach dem Crash in Mantova völlig unkontrolliert und desorientiert. Die TV-Moderatoren Paul Malin und Jason Thomas diskutierten, ob der baumelnde Kopf ('shaking head') Teil seines besonderen Fahrstils sei. «Nein», meint Lupino. «Ich war einfach völlig neben der Rolle. In dieser Woche habe ich versucht, meinen Nackenbereich mit Physiotherapie zu behandeln. Aber ich bin definitiv noch nicht bei 100%. »

Der Italiener qualifizierte sich im Talkessel auf P7. Im ersten Lauf rangierte er 5 Runden lang auf Platz 11, doch er musste sein Bike nach einem Defekt am Streckenrand abstellen. Im zweiten Lauf erreichte er Platz 11 und rettete damit immerhin noch 10 WM-Punkte. In der WM-Tabelle rangiert Lupino nach 11 WM-Runden auf Rang 9.

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