MotoGP: Stefan Bradl war noch nicht bereit

Hall setzt in New York aus

Von Nadja Zele
Hall – zwei Rennen minus, eine verpatzte Saison.

Hall – zwei Rennen minus, eine verpatzte Saison.

Der Australier Matt Hall bleibt in New York am Boden. Sein Unfall im Windsor-Qualifying wurde vom Rennkomitee analysiert, die Konklusion: Startverbot.

17.06.2010 08:48Der Technische Direktor, der Renndirektor und der Sportarzt sahen sich den Vorfall vom 5. Juni über dem Detroit River genau an. Wir erinnern uns: der Flügel von Halls Flieger touchiert nach einem Strömungsabriss das Wasser, das Fahrwerk klatscht auf die Wasseroberfläche. Hall reagiert sensationell, korrigiert seinen Fehler, legt eine Art Touch and Go hin, schafft es, den Motor aus dem Wasser zu halten und macht das Flugzeug im Bruchteil einer Sekunde wieder fliegbar. Matt Hall kommt ohne Verletzungen weg.

Indes wurden die Schäden an der MXS-R beim Hersteller in North Carolina repariert. Und, bis Dienstag blickte der Top-5-Mann zuversichtlich Richtung New York-Rennen. Dann die Enttäuschung. Das Rennkomitee fordert Hall zum Zurückrudern auf. Er darf zwar in den Trainingsrunden teilnehmen, und sich langsam wieder in die Rennstrecke einarbeiten, allerdings bleiben Qualifying und Rennen für ihn tabu.

«Ich bin ziemlich enttäuscht, aber es ist eine Entscheidung, die ich einfach akzeptieren muss. Das Rennkomitee muss sich an Regeln halten und mein Fall wurde sehr genau behandelt. Ich werde beim Rennen am EuroSpeedway besser denn je zurück kommen. Das New York-Rennen zu versäumen gibt mir die Chance, meinen Flugstil und die Performance ganz genau zu analysieren», so der ehemalige Royal Australian Air Force-Pilot, der 2009 erfolgreichster Rookie war (3. WM-Gesamtplatz). In der laufenden Saison hält der 38-Jährige mit 22 Punkten Platz fünf inne – noch. Der Technische Direktor, der Renndirektor und der Sportarzt sahen sich den Vorfall vom 5. Juni über dem Detroit River genau an. Wir erinnern uns: der Flügel von Halls Flieger touchiert nach einem Strömungsabriss das Wasser, das Fahrwerk klatscht auf die Wasseroberfläche. Hall reagiert sensationell, korrigiert seinen Fehler, legt eine Art Touch and Go hin, schafft es, den Motor aus dem Wasser zu halten und macht das Flugzeug im Bruchteil einer Sekunde wieder fliegbar. Matt Hall kommt ohne Verletzungen weg.
Indes wurden die Schäden an der MXS-R beim Hersteller in North Carolina repariert. Und, bis Dienstag blickte der Top-5-Mann zuversichtlich Richtung New York-Rennen. Dann die Enttäuschung. Das Rennkomitee fordert Hall zum Zurückrudern auf. Er darf zwar in den Trainingsrunden teilnehmen, und sich langsam wieder in die Rennstrecke einarbeiten, allerdings bleiben Qualifying und Rennen für ihn tabu.

«Ich bin ziemlich enttäuscht, aber es ist eine Entscheidung, die ich einfach akzeptieren muss. Das Rennkomitee muss sich an Regeln halten und mein Fall wurde sehr genau behandelt. Ich werde beim Rennen am EuroSpeedway besser denn je zurück kommen. Das New York-Rennen zu versäumen gibt mir die Chance, meinen Flugstil und die Performance ganz genau zu analysieren», so der ehemalige Royal Australian Air Force-Pilot, der 2009 erfolgreichster Rookie war (3. WM-Gesamtplatz). In der laufenden Saison hält der 38-Jährige mit 22 Punkten Platz fünf inne – noch.

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