MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Althea-Boss Bevilacqua: «Trennung macht mich traurig»

Von Kay Hettich
Markus Reiterberger stand bei Althea BMW schon länger auf dem Abstellgleis

Markus Reiterberger stand bei Althea BMW schon länger auf dem Abstellgleis

Die Trennung von Althea BMW und Markus Reiterberger war absehbar. Nun stellt sich Teamchef Genesio Bevilacqua sein Team in der Superbike-WM so zusammen, wie er es von Anfang an haben wollte.

Ohne Rückhalt vom italienischen Team trennte sich Markus Reiterberger nach nur drei Meetings der Superbike-WM 2017 von Althea BMW und unterbricht seine Karriere in der seriennahen Motorradweltmeisterschaft. Doch obwohl der Bayer die Vertragsauflösung forciert hat ist offen, was der 23-Jährigen in Zukunft tun wird. Das Althea Team hatte sich dagegen durch die Verpflichtung von Raffaele De Rosa als Testfahrer bereits im Winter auf einen solchen Fall vorbereitet.

De Rosa wurde 2016 mit Althea Champion im Superstock-1000-Cup, fand aber trotz Unterstützung von Bevilacqua kein Motorrad für den Aufstieg in die Superbike-WM 2017. Mit 30 Jahren ist der Italiener keine Nachwuchshoffnung mehr und in der Superstock-Klasse nicht mehr startberechtigt. Als Ersatz von Reiterberger in Laguna Seca 2016 sowie als Gaststarter in Katar 2016 überzeugte er dennoch mit soliden Leistungen.

Genesio Bevilacqua bemüht sich, die Vertragsauflösung von Reiterberger mit versöhnlichen Worten zu erklären. «Seine Entscheidung, uns zu verlassen, stimmt uns alle traurig – mich persönlich besonders, das Althea-Team und natürlich auch BMW. Ich glaube aber auch, dass es normal ist, dass er mit sich selbst erst wieder ins Reine kommen will», sagte der Keramik-Unternehmer. «Ich kann ihm nur für seinen Einsatz danken, den er in seiner Zeit im Althea-Team gezeigt hat und wir wünschen ihm sehr viel Glück.»

Für Bevilacqua steht fest, dass der schwere Unfall von Misano 2016 die Ursache allen Übels ist. «Leider hat der Unfall von Misano vieles erschwert, denn er konnte seither nicht wieder das Vertrauen erlangen, welches er Anfang der Saison 2016 gehabt hat», ist Althea-Boss überzeugt. «Wir hoffen, dass wir ihn bald wieder hier zurück sehen – stärker denn je und egal, auf welchem Motorrad. Er kann ganz sicher noch die Verfassung erlangen, die es braucht, und seine Zukunft ordentlich gestalten.»

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