MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Sucht Ducati bereits einen Nachfolger für Melandri?

Von Kay Hettich
Marco Melandri bei der Ducati-Präsentation am Mittwoch

Marco Melandri bei der Ducati-Präsentation am Mittwoch

Das Aruba Ducati Werksteam ist mit Chaz Davies und Marco Melandri stark besetzt, doch beide haben die 30 Jahre überschritten. Mit Superstock-1000-Champion Ruben Rinaldi wird ein potentieller Nachfolger aufgebaut.

Seit Dezember ist bekannt, dass Ruben Rinaldi in der Superbike-WM 2018 bei allen Europa-Rennen eine dritte Ducati Panigale R pilotieren wird. Als aktueller Superstock-1000-Champion hat der Italiener möglicherweise noch nicht das fahrerische Kaliber, um in der Superbike-WM 2018 auf vordersten Positionen mitzukämpfen, Achtungserfolge sind ihm mit der Werks-Ducati aber allemal zuzutrauen.

Der Plan der Ducati-Verantwortlichen ist durchsichtig: Sie wollen den talentierten Rinaldi an sich binden und für die Zukunft aufbauen – möglicherweise als Nachfolger von Marco Melandri, der in diesem Jahr bereits 36 Jahre alt und nicht mehr ewig Rennen fahren wird. «Ruben ist ein junger Rennfahrer mit einem enormen Potenzial. Wir wollen vorne mitmischen – jetzt und in Zukunft», sagte Teamchef Stefano Cecconi im Rahmen der Teampräsentation vielsagend.

Rinaldi findet für seinen Aufstieg in die Superbike-WM ein perfektes Umfeld vor, denn mit ihm steigt auch das Aruba Ducati Junior Team auf, mit dem er 2017 die Nachwuchsserie gewann. «Dass ich mit diesem Team und der Panigale bereits zwei Jahre arbeite, ist sicher eine gute Chance für mich. Allerdings ist das Nveau in der Superbike-WM noch einmal deutlich höher», grübelte Rinaldi. «Zuerst wollen wir einfach nur Erfahrungen sammeln und so viel wie möglich lernen. Die Ergebnisse werden dann von ganz alleine kommen.»

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