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Axel Bassani (Ducati): «Stürze gehören zum Job»

Von Kay Hettich
Axel Bassani in Misano

Axel Bassani in Misano

In seinem zweiten Jahr in der Superbike-WM wird mehr von Axel Bassani erwartet als in seiner Rookie-Saison. Der Motocorsa Ducati-Pilot hatte in Misano einen vielversprechenden Test, stürzte aber an Tag 2.

In der Superbike-WM 2021 war Axel Bassani die Überraschung schlechthin. Der Italiener, der als 17. der Supersport-WM in die Top-Kategorie aufstieg, fuhr ab Misano regelmäßig in die Top-10 und erreichte sechsmal in die Top-5; Höhepunkt Platz 2 im ersten Lauf in Barcelona. Im Winter einigte sich der 22-Jährige mit Motocorsa Ducati auf eine zweite Saison und wird sicher von niemandem mehr unterschätzt.

Ende Februar absolvierte Motocorsa mit Bassani in Vallelunga einen Test, doch es war kalt, windig und regnete zeitweise. Bessere Bedingungen herrschten am Mittwoch und Donnerstag vergangener Woche in Misano.

«Das war unser erster richtiger Test in diesem Jahr», sagte Bassani gegenüber WorldSBK. «Wir konnten viele Runde fahren und haben einen Haufen Arbeit erledigt. Wir haben zuerst versucht, ein gutes Set-up zu erarbeiten und ich bin zufrieden mit unserer Arbeit. Am Ende hatten wir einen kleinen Sturz, aber das gehört zu unserem Job dazu.»

Mit der Erfahrung seiner Debüt-Saison gilt Bassani als ernsthafter Kandidat für Podestplätze. Er selbst setzt sich vergleichsweise bescheidene Ziele.

«Unsere erste Saison war schon sehr ordentlich, 2022 soll da nicht viel anders verlaufen. Ich werde versuchen, mit dem Team und meinem Bike Spaß zu haben», erklärte der Ducati-Pilot. «Was anderes habe ich mir vorerst nicht vorgenommen, wobei ich mir wünsche, die Saison in den Top-5 zu beenden. Das zu erreichen ist sicher nicht einfach, ich halte es aber für erreichbar. Ich bin grundsätzlich zuversichtlich für die Saison.»

«Arbeiten möchte ich in diesem Jahr an meiner Performance in der Superpole. Das wird nicht einfach, irgendwie werde ich es aber hinbekommen», ergänzte Bassani. «Jeder Fahrer möchte Rennen gewinnen und natürlich steht das auch auf meiner Liste. Aber zuerst will ich einfach nur ein gutes Gefühl mit meinem Bike aufbauen und wenn ich das habe, denke ich weiter.»

Kombinierte Zeiten Misano-Test (16./17. März):

Superbike:
1. Alvaro Bautista (E), Ducati, 1:33,574 min
2. Garrett Gerloff (USA), Yamaha, 1:33,686
3. Lucas Mahias (F), Kawasaki, 1:34,058
4. Philipp Öttl (D), Ducati, 1:34,214
5. Michael Rinaldi (I), Ducati, 1:34,316
6. Scott Redding (GB), BMW, 1:34,406
7. Eugene Laverty (IRL), BMW, 1:34,443
8. Loris Baz (F), BMW, 1:34,476
9. Kohta Nozane (J), Yamaha, 1:34,780
10. Axel Bassani (I), Ducati, 1:34,865
11. Luca Bernardi (I), Ducati, 1:34,930
12. Chris Ponsson (F), Yamaha, 1:35,812

Supersport:
1. Can Öncü (TR), Kawasaki, 1:37,209 min
2. Niki Tuuli (FIN), MV Agusta, 1:37,348
3. Nicolo Bulega (I), Ducati, 1:37,356
4. Yari Montella (I), Kawasaki,1:37,972
5. Max Kofler (A), Ducati, 1:39,081
6. Oli Bayliss (AUS), Ducati, 1:39,453
Bahattin Sofuoglu (TR), MV Agusta, ohne Transponder

 

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