MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Tom Sykes (Kawasaki) mauert: «Das verrate ich nicht»

Von Gordon Ritchie
Tom Sykes kehrt mit Kawasaki in die Superbike-WM zurück

Tom Sykes kehrt mit Kawasaki in die Superbike-WM zurück

Mit Puccetti Kawasaki kehrt Tom Sykes 2023 in die Superbike-WM zurück. Nach dem Jerez-Test weiß der Engländer aber noch nicht, was

Er hatte etwas Normales, als Tom Sykes nach einem Jahr mit Ducati in der britischen Superbike-Serie beim Jerez-Test am Donnerstag und Freitag vergangenen Woche auf einer grünen Kawasaki ZX-10RR Platz nahm. Der Engländer fuhr zwischen 2010 und 2018 im Werksteam der Japaner, 2023 tritt er für das Kundenteam Puccetti Racing an.

Sykes ist jedoch ein fahrerisches Schwergewicht, ihm wird viel zugetraut. Er selbst möchte seine persönlichen Ziele jedoch noch nicht offenlegen. «Das werde ich für mich behalten», grinste Sykes auf Nachfrage von SPEEDWEEK.com. «Aber auch ohne meine Ziele den Tisch zu legen, möchte ich zurückkommen und die Rennen genießen. Und um Spaß zu haben, sollten auch ein paar ordentlich Ergebnisse herauskommen. Wir werden sehen.»

Nach dem ersten Test war Sykes mit einem Rückstand von nur 0,8 sec auf die Bestzeit von Jonathan Rea (Kawasaki) die Erleichterung anzusehen – offenbar war ihm das Gefühl mit der ZX-10RR immer noch sehr vertraut. «Es gibt Schlüsselbereiche, in denen wir uns verbessern müssen. Ehrlich gesagt gibt uns die Tatsache, dass wir nach 34 sehr anstrengenden Runden dort stehen, wo wir stehen, zusätzliches Vertrauen in diese Perspektive», meinte der 37-Jährige. «Natürlich bin ich jetzt in einem Satellitenteam, und ich will mein Bestes geben. Zum jetzigen Zeitpunkt habe ich keine großen Bedenken. Wir haben hier eine Menge verstanden.»

Das Puccetti-Team steht Kawasaki sehr nahe. Was genau Sykes an Unterstützung von Kawasaki bekommen wird, ist ihm zumindest zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt. «Da kann ich nur raten, wie alle anderen auch. Ich kann nur sagen, dass ich eine gute und lange Vergangenheit mit Kawasaki habe. Wir haben viel Respekt voreinander. Ich weiß, dass sie schätzen, wer ich bin und was ich leisten kann», sagte der Weltmeister von 2013. «Wir werden sehen. Ich denke, dass es ein gutes Maß an Unterstützung geben wird. Es gibt noch Spielraum für Verbesserungen.»

Zeiten Jerez-Test, 1./2. Dezember:

1. Jonathan Rea, Kawasaki, 1:39,911 min
2. Scott Redding, BMW, 1:40,104
3. Alex Lowes, Kawasaki, 1:40,342
4. Tom Sykes, Kawasaki, 1:40,949
5. Sam Lowes, (Stock-Yamaha), 1:43,965

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