MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Aussenseiter Deutschland

Von Peter Fuchs
Tobiasz Musielak verlor zuletzt nicht nur den Überblick

Tobiasz Musielak verlor zuletzt nicht nur den Überblick

Gegen Polen, Dänemark und die Ukraine ist Deutschland im Speedway-U21-Team-EM-Finale in Landshut krasser Aussenseiter.

In zwei Vorrunden mussten sich die Nationen für das Finale in der Dreihelmenstadt qualifizieren. Neben der deutschen Nationalmannschaft, die als Heimteam gesetzt ist, schafften die Spitzenteams aus Polen, Dänemark und der Ukraine den Finaleinzug. 

Favorit sind Polen und Dänemark, deren Fahrer die U21-Einzel-WM nach Belieben dominieren. Die Mannschaft aus Polen, die sich am vergangenen Samstag eindrucksvoll den Weltmeistertitel holte, will nun auch die EM-Krone. Im Gegensatz zu den Dänen treten die Polen aber nur mit der zweiten Garnitur an, lediglich Tobiasz Musielak gehörte auch zum Weltmeister-Team.

Das dänische Team dürfte bei der Titelvergabe ein gewaltiges Wort mitreden. Angeführt werden sie in Niederbayern von Michael Jepsen Jensen, der zuletzt eindrucksvoll mit Punktemaximum das WM-Finale in Coventry/England gewinnen konnte.

Mit Mikkel B. Jensen steht ihm ein weiterer Ausnahmekönner zur Seite, der dem Landshuter Publikum noch bestens in Erinnerung sein sollte. Der 18-jährige Superstar fährt in der Bundesliga für den MC Nordstern Stralsund und verzauberte zuletzt in der Ellermühle mit 16 Punkten nicht nur die Fans der Gäste aus dem Norden.

Im deutschen Team ruhen die Hoffnungen auf Lokalmatador Marcel Helfer. Der Bundesligacrack der ACL Devils befindet sich in glänzender Form und soll zusammen mit Kai Huckenbeck (Diedenbergen) das Topduo bilden.

Als viertes Team im Bunde kämpft die Ukraine. Eigentlich qualifizierte sich Russland für das Finale, doch vergangene Woche wurde das Team vom europäischen Verband gestrichen, und so fährt die Ukraine als erster Nachrücker an das Startband.


Die Team-Aufstellungen:

Deutschland:
Kai Huckenbeck
Marcel Helfer
Danny Maassen
Michel Hofmann
Andre Mochner

Polen:
Tobiasz Musielak
Piotr Pawlicki
Lukasz Sowka
Kacper Gomolski

Ukraine:
Andriy Kobrin
Kiril Tcukanov
Stanislav Melnychuk
Volodymyr Teigel
Oleksandr Loktaev

Dänemark:
Michael Jepsen Jensen
Mikkel B. Jensen
Mikkel Michelsen
Nicklas Porsing
Nikolaj Busk Jacobsen
.

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