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Anthony West in Russland: «Könnte es dort aushalten»

Von Kay Hettich
Weltpolitisch wird Russland kritisch beäugt, für Anthony West ist es aber eines der faszinierendsten Länder, wo er auch für immer seine Zelte aufschlagen könnte.

Auf Einladung von Yakhnich Motorsport reiste Anthony West am vergangenen Wochenenden zu seinem ersten Trip nach Russland, um in Moskau am «Governor's Cup» teilzunehmen. Im Team SBP Racing pilotierte der Haudegen eine Aprilia RSV4 – er kam nicht weit.

Der Australier hatte im Qualifying den zweiten Startplatz herausgefahren. «Ich führte das Rennen dann die ersten fünf Runden an. In zwei Kurven bekam ich dann aber seltsame Schwierigkeiten mit dem Getriebe, deswegen konnte mich Vladimir Leonov überholen. Als ich zurück an die Spitze wollte, ging mein Bike plötzlich aus – das wars», berichtete der 36-Jährige von seinem Einsatz. «Von der Aprilia war ich aber begeistert. Ich dachte nicht, dass ein Stockbike so ein gutes Handling haben kann.»

Übrigens: Rennsieger wurde ein ehemaliger Superbike-Pilot – der bei Pedercini Kawasaki gefeuerte Alex De Angelis, der am kommenden Wochenende beim Misano-GP Marcel Schrötter in der Moto2 ersetzt!

Auch ansonsten war West von seinem Ausflug nach Russland begeistert. «Es war eine faszinierende Erfahrung und ich muss zugeben, dass Russland jetzt eines meiner liebsten Länder geworden ist. Hier könnte ich es für immer aushalten», meinte der Australier. «Die Menschen sind hier wirklich nett und die Städte sehr sauber. Russland ist viel besser, als ich es erwartet hatte.»

«Auch die Strecke war klasse – Ich hoffe ich bekomme irgendwann noch einmal die Gelegenheit, in Russland Rennen fahren zu können», ergänzte West.

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