MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Einziges KTM-Team: Freudenberg mit sehr viel Sorgfalt

Von Ivo Schützbach
Victor Steeman (li.)

Victor Steeman (li.)

Vier Tage lang hat sich das sächsische Team Freudenberg mit Victor Steeman im MotorLand Aragon auf die Supersport-300-WM 2021 vorbereitet. «Wir hoffen, die einzige KTM weit vorne platzieren können», so der Teamchef.

42 Fahrer umfasst die Startliste für die Ende Mai in Aragon beginnende Supersport-300-WM. Neben einer Vielzahl Kawasaki und Yamaha findet sich nur eine KTM im Feld – die RC390R von Victor Steeman aus dem deutschen Freudenberg-Team.

Vier Tage lang hat sich der 21-jährige Niederländer mit seiner Crew im MotorLand vorbereitet, Teamchef Carsten Freudenberg zog eine positive Bilanz. «Wir waren mit Bike Promotion unterwegs und hatten perfekte Bedingungen mit Sonnenschein», erzählte der Sachse. «Victor hat sich an die 300er gewöhnt und über die vier Tage eine gute Entwicklung gemacht. Wir haben viel mit dem Fahrwerk und der Elektronik probiert. Victor musste sich an die neuen Slick-Reifen gewöhnen, auch diesbezüglich haben wir viel mit dem Fahrwerk experimentiert. Zum Schluss sind wir auf einen guten Level gekommen, Victor hat sich sehr wohl gefühlt.»

«Wir fahren mit einem guten Gefühl nach Hause, Victor ist sehr gute Rundenzeiten gefahren», ergänzte Freudenberg im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Wir haben im April noch je einen Test in Assen und Oschersleben geplant, am 29./30. März sind wir beim offiziellen Test in Barcelona dabei. Wir bereiten uns sehr akribisch auf die neue Saison vor und sind absolut motiviert. Wir hoffen, die einzige KTM im Startfeld weit vorne platzieren können und geben uns größte Mühe, um konkurrenzfähig zu sein. Wir haben uns überlegt, was wir aus der Vergangenheit lernen können. In der 300er-Klasse ist der Windschatten immer sehr wichtig, man muss lernen, wie man sich einen Windschatten erarbeitet. Das haben wir über die Tage geübt und einiges dazugelernt.»

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