MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Ryan Dungey: Benefiz-Rennen auf Honda

Von Johannes Orasche
Justin Brayton (links) trainierte mit Ryan Dungey

Justin Brayton (links) trainierte mit Ryan Dungey

Der ehemalige Red Bull-KTM-Motocross-Star Ryan Dungey überraschte am Wochenende mit seinem Auftritt auf einer 450er-Honda.

US-Motocross-Ikone Ryan Dungey sorgte am Ende der Saison 2018 für ein Erdbeben bei den Fans und Partnern, als er nach der Supercross-Saison im Frühling im Alter von nur 27 Jahren seinen Rücktritt erklärte. Dungey wollte sich nach eigenen Angaben mehr seiner jungen Familie um Gattin Lindsay widmen, mit der er mittlerweile zwei Kinder hat.

Einige Auftritte wie jene beim legendären Show-Event «Red Bull Straight Rhythm» blieben aber dennoch ein Fixpunkt in seinem Kalender. Bei seinem Benefiz-Rennen mit Star-Beteiligung am Wochenende auf der BP Moto Ranch in Chisago City in Minnesota sorgte Dungey nun für eine echte Überraschung, denn er trat mit einer Honda im offiziellen Factory Design auf.

Das Bike mit seiner typischen Nummer 5 wurde dem siebenfachen AMA-Champion sogar direkt von American Honda zur Verfügung gestellt. Vorbereitet wurde das Bike von seinem Bruder Jade Dungey, der bei Honda als Mechaniker von Chase Sexton tätig ist. Als Trainingspartner hatte Dungey zuletzt auch Honda-Routinier Justin Brayton an seiner Seite.

Mit seinem Red Bull-Helm und der Fox-Bekleidung sah Dungey beim Charity-Event dem deutschen Honda-Star Ken Roczen zum verwechseln ähnlich. Das wohltätige Event auf der BP Moto Ranch zu Gunsten des Krebs-Spitals St. Jude Children‘s Research Hospital war limitiert für 50 Fahrer. Die Zuschauer konnten zum Preis von 10 Euro mit dabei sein. Auch dieses Geld wurde gespendet.

Zur Erinnerung: Ryan Dungey, der in seiner Karriere als «Everbody's Darling» galt, genießt in der Erfolgsgeschichte von KTM in den USA Kultstatus. Der Blondschopf holte im Jahr 2012 unter Roger DeCoster den ersten Laufsieg für Red Bull-KTM in der US-Supercross-Szene bei den 450ern.

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