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Eli Tomac (Kawasaki/P3): «Das Waschbrett war lang»

Von Thoralf Abgarjan
Eli Tomac in den Whoops von Atlanta-3

Eli Tomac in den Whoops von Atlanta-3

Auch Titelverteidiger Eli Tomac (Kawasaki) haderte in Atlanta-3 mit der Waschbrettsektion. Fahrwerksänderungen kurz vor dem Finale brachten mehr Kurvenspeed und bessere Kontrolle in den Whoops.

«Das war die längste Waschbrettsektion des gesamten Jahres», gab Titelverteidiger Eli Tomac (Kawasaki) nach dem 15. Lauf zur Supercross-WM in Atlanta zu bedenken. Viele Fahrer haderten mit diesem Streckenteil und auch Ken Roczen stürzte am Ende dieser Passage. «Ich habe eine Weile gebraucht, um mit dem Whoops klarzukommen», erklärt Tomac

«Wir haben kurz vor dem Finale in letzter Minute noch Änderungen am Fahrwerk vorgenommen, die im Rennen einen großen Unterschied gemacht haben. Ich war damit viel schneller in den Kurven, kam besser durch die Whoops und konnte immer wieder Zeit gutmachen und die Lücke zu den Leuten vor mir schließen.»

Im Finale von Atlanta-3 startete Tomac im Bereich der Top-6 und überholte Martin Davalos, Justin Barcia und Aaron Plessinger. «Ich glaube, im Finale bin ich viel besser gefahren als im den anderen Rennen. Mit dem Podium bin ich ganz zufrieden, aber ich will mich nächste Woche verbessern.»

Mit 40 Punkten Rückstand zu Tabellenführer Cooper Webb (KTM) auf Tabellenrang 3 hat Tomac nur noch theoretische Titelchancen. Zu Ken Roczen auf Gesamtrang 2 fehlen ihm 24 Punkte.

Ergebnis SX-WM Atlanta-3:

1. Cooper Webb (USA), KTM
2. Ken Roczen (D), Honda
3. Eli Tomac (USA), Kawasaki
4. Aaron Plessinger (USA), Yamaha
5. Justin Barcia (USA), GASGAS
6. Malcolm Stewart (USA), Yamaha

WM-Stand nach Runde 15 von 17:

1. Cooper Webb (USA), KTM, 339
2. Ken Roczen (D), Honda, 323, (-16)
3. Eli Tomac (USA), Kawasaki, 299, (-40)
4. Justin Barcia (USA), GASGAS, 264, (-75)
5. Aaron Plessinger (USA), Yamaha, 234, (-105)
6. Jason Anderson (USA), Husqvarna, 223, (-116)

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