MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Horst Saiger bei Testfahrten schwer verletzt

Von Helmut Ohner
Rennfahrer unter sich: Horst Saiger (li.) und David Johnson

Rennfahrer unter sich: Horst Saiger (li.) und David Johnson

Egal, ob Tourist Trophy, North West 200 oder Macau Grand Prix, die gefährlichsten Strecken waren die motorsportliche Heimat von Horst Saiger. Ausgerechnet auf einer «sicheren» MotoGP-Strecke verunglückte er schwer.

Horst Saiger gilt als der im Augenblick wohl schnellste deutschsprachige Straßenrennfahrer. Bei der Tourist Trophy gewann er die Gesamtwertung der hartumkämpften «TT Privateers Championship». Auch beim North West 200 zeigte der in Liechtenstein lebende Österreicher mit dem Rundenrekord in der Superstock-Klasse, dass er für so manche Überraschung gut ist. Und auch beim Macau Grand Prix schrammte er schon mehrmals knapp an einer Top-3-Platzierung vorbei.

Saiger strapazierte jedoch schon einige Male seinen Schutzengel über Gebühr. Bei der Tourist Trophy auf der Isle of Man hatte er bei einem Sturz bei hoher Geschwindigkeit großes Glück, dass er mit vergleichsweise glimpflichen Verletzungen davonkam und auch beim North West 200 endete ein allerdings unverschuldeter Unfall im örtlichen Krankenhaus.

Ausgerechnet auf einer vergleichsweise «sicheren» MotoGP-Strecke verließ den bei Fans und Konkurrenten gleichermaßen beliebten Rennfahrer das nötige Glück. Bei einer Trainingssitzung auf dem Red Bull Ring versagten die Bremsen an seiner Maschine. Ungebremst donnerte er in der ersten Kurve in die Auslaufzone. Laut ersten Informationen zog sich 49-jährige Obersteirer trotz Airfences zahlreiche Knochenbrüche zu.

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