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Überraschung: Evan Ferry ist nicht mehr bei Triumph

Von Johannes Orasche
Evan Ferry trennte sich von Triumph

Evan Ferry trennte sich von Triumph

Der britische Supercross-Neueinsteiger Triumph und der momentan verletzte US-Amerikaner Evan Ferry haben ihre Zusammenarbeit in der US-Supercross-Lites-Serie beendet, Ersatz wurde vorerst keiner verpflichtet.

Das neue Motocross- und Supercross-Team der britischen Kultmarke Triumph erlebt in den USA derzeit unruhige Tage. Am Samstag wurde offiziell, dass sich Triumph und Evan Ferry getrennt haben. Der 19-Jährige aus Florida hat sich nach dem Ostküsten-Saisonauftakt in Detroit im Training eine Verletzung zugezogen und war seitdem nicht mehr im Einsatz.

Evan ist der Sohn des ehemaligen US-Werksfahrers Tim Ferry, der unter anderen bei Kawasaki unter Vertrag war. In der Presseerklärung heißt es: «Evan ist im Zuge des globalen Motocross-Projekts zu Triumph gekommen. Es war ein historischer Schritt von Triumph in ein neues Segment, der die Entwicklung der neuen TF 250-X beinhaltet hat. Obwohl sich das Team bemühte, Evan voll zu unterstützen und die Pläne für sein Rookie-Jahr adaptiert hat, mit dem Angebot, sich auf die Motocross-Saison zu konzentrieren, hat sich Evan entschieden, aus dem Team auszusteigen.»

Ferry zog beim Auftakt in Detroit nach einem Sturz im Vorlauf über den Hoffnungslauf souverän ins Finale ein, in dem er erneut in Turbulenzen verwickelt war. Während es mit Ferry zu einem unrühmlichen Ende kam, sorgte Teamkollege Jalek Swoll bereits für einige Highlights. Der Teenager belegt aktuell in der Ostküsten-Meisterschaft hinter Max Anstie und Seth Hammaker Rang 9 und hat bereits 72 Punkte eingefahren.

Triumph hat weltweit für den Motocross-Einstieg weder Kosten noch Mühen gescheut und in den USA Botschafter und Testfahrer wie Ricky Carmichael und Jeff Stanton engagiert. In Europa erledigt unter anderen Ex-MXGP-Star Clement Desalle die Entwicklungsarbeit für das MX2-Team mit Mikkel Haarup und Camden McLellan.


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