MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Stohl-Team holt in Portugal die ersten WM-Punkte

Von Toni Hoffmann
Schon beim zweiten Start bei der Rallcross-Weltmeisterschaft konnte das österreichische STARD-Team punkten, in Portugal fuhren die beiden Piloten Janis Baumanis und Timur Timerzyanov in die Semifinal-Läufe.

Montalegre im nördlichsten Zipfel Portugals war an diesem Wochenende die zweite Station Rallycross-Weltmeisterschaft  2017. Und somit auch die zweite Bewährungsprobe für das österreichische STARD-Team, das aus der Racing-Schmiede von Rallye-Ass Manfred Stohl stammt. Nicht nur beim Teamchef selber, sondern auch in der gesamten Crew halten sich nach dem portugiesischen WM-Spektakel Begeisterung wie auch Erleichterung die Waage.

Denn im Gegensatz zum Saisonauftakt in Barcelona, wo das STARD-Team bereits nach den Vorläufen die Koffer packen musste, katapultierten diesmal beide Piloten ihre Ford Fiesta RX Evo 3 in der Finalphase. Die Grundsteine dazu legten Janis Baumanis aus Lettland sowie der Russe Timur Timerzyanov mit durchwegs hervorragenden Leistungen in ihren vier Qualifíkationsrennen, nach denen sie sich als Gesamtsechster (Baumanis) sowie Neunter (Timerzyanov) souverän in die Entscheidungsläufe hievten.

«Wir haben unsere Hausaufgaben perfekt gemacht», freute sich STARD-Teamchef Manfred Stohl über den finaltechnischen Doppelschlag. «Ich habe zu Recht darauf gehofft, dass wir auf der Naturstrecke von Montalegre besser ausschauen werden als auf dem rundstrecken-ähnlich angelegten Kurs in Barcelona.» Wenngleich es den Protagonisten diesmal durch die sehr trockene und dadurch extrem staubige Piste auch nicht unbedingt leicht gemacht wurde. «Aus der zweiten und dritten Startreihe war es in den Semifinalläufen für unsere zwei Jungs dann halt nicht einfach, weil die Konkurrenten in so einer Phase ja auch keine Zuckerbäcker sind», so Stohl weiter.

Trotz den ersten WM-Zählern steht im STARD-Team die nüchterne Analyse vor überschwänglichem Jubel.

Manfred Stohl: «Alles in allem war das ein schöner Schritt nach vorne, auf den wir weiter aufbauen müssen. Hervorkehren können wir, dass wir die fünftschnellste Zeit von allen Teams erzielen konnten, was unsere bisherigen Erkentnisse bestätigt hat, dass wir vom Speed her durchaus ganz vorne mit dabei sind.»

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