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M-Sport setzt große Hoffnungen auf neuen Fiesta

Von Toni Hoffmann
Der neue Ford Fiesta RS WRC im Test

Der neue Ford Fiesta RS WRC im Test

Teamchef Malcolm Wilson baut darauf, mit dem neuen Ford Fiesta RS WRC regelmäßig in die Podiumsränge fahren zu können.

M-Sport plant, im nächsten Monat beim fünften Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft in Portugal eine neue Version des Ford Fiesta RS WRC an den Start bringen. Auch wenn das neue Modell optisch dem aktuellen Fiesta gleicht, sollen unter der Haube 80 Prozent neu sein. Die M-Sport-Ingenieure entwickelten die 1,6-Liter-Maschine weiter und nahmen auch Veränderungen an Motorraum, Kühlerposition, Ladeluftkühler, Getriebe, Elektronik, Verkabelung und den Differentialen vor.  

«Es ist vielleicht eine der größten Änderungen, die wir je bei einem der Autos vorgenommen haben, seit wir mit dem Focus fahren», erklärt Wilson gegenüber wrc.com. «Und wenn wir unseren finalen Test nächste Woche in Cumbria absolvieren, wird das neue Auto rund 5.000 Kilometer auf dem Buckel haben. Das sind mehr Testkilometer als vor der Einführung des Focus, Fiesta oder Super 2000 vor deren erster Rallye.»  

Die M-Sport-Piloten Ott Tänak und Elfyn Evans absolvierten in den letzten Monaten den Großteil der Testarbeit, um sicherzugehen. «Ott und Elfyn haben wirklich sehr gut zusammengearbeitet und ich denke, es ist wichtig, dass unsere zwei Top-Fahrer glücklich sind. Sie waren beide bei allen Tests dabei und konnten ihr Feedback einbringen. Hoffentlich gibt uns das die Möglichkeit, vom ersten Tag an mit einem guten Setting zu arbeiten», meint Wilson.  

Ob der Dimension der Überarbeitung des Fiesta, sind die Erwartungen bei M-Sport groß und Wilson zeigt sich optimistisch, dass das neue Auto einen Fortschritt bringen wird. «Mit zwei jungen Piloten müssen wir realistisch sein. Aber ich spüre, dass wir - mit dem neuen Auto und der Weiterentwicklung von Ott und Elfyn - in der zweiten Saisonhälfte um das Podest mitkämpfen können. Damit wären wir sehr zufrieden», so Wilson.  

Quelle: wrc.com

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