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KTM Werksteams: Mehr Leistung durch Brisk-Zündkerzen

Von Thoralf Abgarjan
Die KTM-Werksteams werden mit Brisk Zündkerzen ausgestattet

Die KTM-Werksteams werden mit Brisk Zündkerzen ausgestattet

In dieser Saison werden die KTM-Factory-Teams im Motocross und Enduro mit Zündkerzen des tschechischen Herstellers Brisk ausrücken. Auch Max Nagl setzt auf diese Zündkerzen und erklärt die technischen Hintergründe.

Dass in Tschechien technische Innovationen im Motorenbau eine lange Tradition haben, ist bekannt. Sämtliche Offroadsportarten erfreuen sich in unserem Nachbarland einer ungebrochenen Popularität. Das führte zu zahlreichen technischen Innovationen, die die Welt veränderten: Anfang der 1960er Jahre trieb die tschechische Marke CZ die Entwicklung der Zweitakter voran und revolutionierte die Motocross-Szene über Jahrzehnte. Erst 1993 gab es mit Jacky Martens wieder einen Viertakt-Weltmeister, nachdem den Viertaktmotoren per Reglement ein bis heute gültiger Hubraumvorteil verschafft wurde. CZ ging als Motorradhersteller nach der politischen Wende Anfang der 1990er Jahre zwar unter, doch es splitterten sich Tüftler ab, die bis heute in der MX-Szene aktiv sind: Die Ketten von CZ erfreuen sich auch in der heutigen Motocross-WM zunehmender Beliebtheit.

KTM gab heute bekannt, dass die Factory-Teams der Motocross-WM und der Enduro-WM in diesem Jahr mit Brisk-Kerzen ausgestattet werden.

Auch Max Nagl setzt schon länger auf die innovativen Zündkerzen von Brisk. «Die Wahl der Zündkerze ist die einfachste Möglichkeit, an mehr Leistung zu kommen», erklärt der Weilheimer, der bekanntlich Motorenleistung besonders schätzt.

Bei Brisk Zündkerzen mit 'spark plug technology' gibt es zwischen den Elektroden mehrere Punkte für die Zündfunken, was für eine vollständigere und schnellere Verbrennung im Motorbrennraum führt und damit die Motorleistung steigert. Zwei an der Isolatorspitze angebrachte Hilfselektroden ermöglichen das gleichzeitige Überspringen von zwei Gleitfunken und einem Luftgleitfunken bei einem Zündungsimpuls. Jeder Funke kann auf einen beliebigen Punkt der kreisförmig angeordneten Hilfselektrode überspringen. Hinzu kommt: Die Funkenlage kann weiter in den Brennraum vorgeschoben werden, was die Verbreitung der Flammenfront besonders in der Anfangsphase des Verbrennungsprozesses verbessert.

«Wir haben unterschiedliche Modelle auf dem Prüfstand gemessen» erklärt Nagl. «Die Unterschiede waren deutlich: Eine Zündkerze kann 1-1,5 PS an Mehrleistung ausmachen. Ich setze in diesem Jahr weiterhin auf die tschechischen Brisk-Zündkerzen.»

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