MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Die Oldie-Parade bei der 44. Rallye Dakar

Von Toni Hoffmann
Seit dem letzten Jahr ist bei der Rallye Dakar auch eine eigene Wertung für historische Offroad-Fahrzeuge mit einer speziellen Streckenführung, auf der aber nicht genau auf schnellste Zeiten gewertet wird.

Bei der vorläufigen Einstufung in die H3-Klasse, die für die leistungsstärksten historischen Fahrzeuge der Dakar Classic mit hoher durchschnittlicher konstanter Geschwindigkeit steht, riecht es nach einer Familienangelegenheit.

Auf den ersten drei Plätzen gibt es zwei Crews von Ehepartnern und ein Vater-Sohn-Duo. Herr Yannick und Frau Valérie Panagiotis führen im Protruck, gefolgt von ihren FJ-Protruck-Teamkollegen, nämlich den Jérome und Anne Galpin. Zwei früher von Saby und Pescarolo gefahrene Protrucks belegen die ersten beiden Plätze, gefolgt von Philippe und Kevin Grandjean von der Ralliart Off Road Classic Team, die ihren Mitsubishi Pajero aus dem Jahr 1988 fahren. Und es ist nicht irgendein altes Auto, sondern ein wahrhaft historisches Fahrzeug: Ein damals im Werk Maingret gefertigter Prototyp, lackiert in Nikon-Farben, ein Nachbau des Autos das war 1992 der Star der Rallye Paris-Kapstadt. Vor 30 Jahren saß Hubert Auriol hinter seinem Steuer, eskortiert auf dem südafrikanischen Podest von seinen beiden Teamkollegen von Ralliart. Es ist eine schöne Hommage an den vor knapp einem Jahr verstorbenen ersten Biker, der die Dakar auf vier Rädern gewann.

Damit nicht genug, taucht im Rückspiegel unserer französischen Freunde das Gespenst eines der Giganten der Disziplin auf: Ari Vatanen, in Form des Peugeot 205 Turbo 16 Grand Raid aus dem Jahr 1987, dem Jahr der Sochauxer Konstrukteure Debüt bei der Dakar. Gesteuert wird es von einer Fahrerin, Fanny Jacquot, die gerade am Steuer eines der Stars des Dakar-Classic-Feldes in die Top 10 der H3-Klasse eingestiegen ist, vorbereitet und ihr in letzter Minute von ihrem Vater anvertraut. Es reicht aus, diejenigen, die das Glück haben, den Start der vierten Etappe nach Riad zu besuchen, mit Vergnügen rein zu machen.

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