MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

So läuft es bei Dakar-Oldie Franco Picco (Fantic)

Von Kay Hettich
Mit 66 Jahren und bei seiner 30. Rallye Dakar sorgt Franco Picco bei der diesjährigen Ausgabe für das Debüt von Fantic. Die gute Nachricht: Der Haudegen ist nach zwei Etappen noch im Rennen.

Das Engagement von Fantic bei der Rallye Dakar 2022 war überraschend. Basierend auf der Enduro XEF 450 wurde von der Rennabteilung eine Rallye-Version entwickelt, welches auf der EICMA 2021 präsentiert wurde. Der italienische Hersteller möchte in dieses Marktsegment einsteigen und hat sich mit Franco Picco den dafür wohl besten Fahrer geangelt.

Picco ist ein Dakar-Urgestein. Mit mehreren Unterbrechungen ist der 66-Jährige in diesem Jahr zum 30. Mal bei der härtesten Rallye der Welt teil. Meistens mit einem Motorrad, aber auch schon im Auto oder mit einem Quad. In den 1980er holte er mehrere Etappensiege und er ist einer der Wenigen, der die ursprüngliche Route Paris-Dakar fuhr, in Südamerika dabei war und auch jetzt in Saudi-Arabien mitmischt.

Bei der 44. Dakar-Ausgabe beendete Picco die Etappe 1B mit 2:35 Std. Rückstand, bei Etappe 2 handelte sich der Fantic-Pilot weitere 1:31 Std. ein. Inklusive Zeitstrafen belegt er mit 3:45 Std. Rückstand den 79. Rang von über 140 Teilnehmern. Nicht alles läuft glatt.

«Auf der zweiten Etappe habe ich die Airbagweste getestet, aber es ist alles in Ordnung – es war nur ein Test», scherzte der wohl erfahrenste Dakar-Pilot. «Die Fantic hat beim Debüt im Sand perfekt funktioniert. Ich bin ein wenig müde am Biwak angekommen. Es ist aber nicht schlecht gelaufen. Die Position ist O. K., auch wenn ich einen Wegpunkt verpasst habe, der mich 15 Minuten Strafe gekostet hat. Das Motorrad läuft gut! Wir arbeiten daran, das Setting und einige Dinge zu verbessern, aber wir sind auf dem richtigen Weg.»


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