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DTM ohne provisorische Kiesbetten am Red Bull Ring

Von Jonas Plümer
Ein Fahrzeug aus dem Porsche Mobil 1 Supercup rodelt im Rahmenprogramm der Formel 1 durch ein provisorisches Kiesbett auf dem Red Bull Ring

Ein Fahrzeug aus dem Porsche Mobil 1 Supercup rodelt im Rahmenprogramm der Formel 1 durch ein provisorisches Kiesbett auf dem Red Bull Ring

Die Formel 1 nutzte im Juni beim Gastspiel auf dem Red Bull Ring provisorische Kiesbetten, um Tracklimit-Diskussionen zu vermeiden. Bei der DTM werden diese, trotz Intension zur Nutzung, nicht zum Einsatz kommen.

Beim Formel 1-Gastspiel auf dem Red Bull Ring wurden in diesem Jahr provisorische Kiesbetten in den Kurven 9 und 10 genutzt. Diese Kiesbetten sollten der lästigen Tracklimit-Diskussion eindämmen, die in den letzten Jahren auf dem Kurs in der Steiermark überhandnahm.

In den beiden Rechtskurven vor der Start-Ziel-Geraden wurden direkt hinter den Randsteinen rund 2,5 Meter breite Kiesbetten angebracht, ehe die normale asphaltierte Auslaufzone fortgesetzt wurde. Doch nach dem Formel 1-Rennen wurde diese Kiesbetten für die MotoGP-Asse entfernt, da die Motorräder Asphaltauslaufzonen bevorzugen.

Und auch die Piloten der DTM – sowie deren Rahmenserien – müssen ohne die Kiesbetten zurechtkommen. Obwohl der ADAC die Anbringung der provisorischen Kiesbetten bevorzugt hätte, werden diese zum DTM-Rennwochenende nicht angebracht.

«Es war unsere Intention diese Kiesbetten auch für die DTM zu nutzen, um damit Track Limits-Verstöße auszuschließen. Leider konnte es der Red Bull Ring in diesem Jahr aus Zeit und Kapazitätsgründen nicht umsetzen», so ein DTM-Sprecher gegenüber SPEEDWEEK.

Somit müssen sich die Piloten wieder an die Tracklimitregularien von Rennleiter Sven Stoppe halten, welche besagen, dass die Piloten bis zu einem markierten Punkt wieder auf die Rennstrecke zurückkehren müssen. Diese Herangehensweise führte zu weitaus weniger Diskussionen wie die Regularien von Formel 1-Rennleiter Niels Wittich – der in seiner früheren Tätigkeit im ADAC GT Masters und der DTM – negativ aufgrund der Bewertung von Tracklimitsituationen aufgefallen ist. So gab es beim Formel 1-Rennwochenende im Jahr 2023 auf dem Red Bull Ring über 1.200 Untersuchungen allein durch die Hauptrennserie aufgrund von möglichen Tracklimitvergehen auf dem Kurs in Spielberg!

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