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Audi-Pilot Scheider hofft auf Fingerspitzengefühl

Von Andreas Reiners
Hoffen auf die richtige Strategie: Timo Scheider

Hoffen auf die richtige Strategie: Timo Scheider

Timo Scheider hofft für das nächste DTM-Rennen in Brands Hatch auf die richtige Strategie seines Arbeitgebers Audi. Das Qualifying ist in England quasi die halbe Miete.

Er war unter dem Strich wohl der größte Audi-Pechvogel: Timo Scheider rettete nach seiner Pole Position und einer verpatzten Boxenstopp-Entscheidung in der Safety-Car-Phase noch das, was zu retten war. Scheider wurde zu spät in die Box geholt, fiel auf den 18. Platz zurück, kämpfte sich aber als Sechster zurück in die Punkteränge. Ein Start nach Maß war das nicht, trotzdem hat der 34-Jährige den Rückschlag im Rennen schnell abhaken können.

«Der Ärger war einige Stunden präsent. Ich habe aber speziell im vergangenen Jahr einige schwierige Zeiten durchgemacht. Deshalb war es viel einfacher als das, was ich damals erleben musste», sagte Scheider und forderte: «Wir müssen die positiven Dinge rausziehen. Es war angenehm zu sehen, wo wir gestanden haben.»

Ähnliche Bedingungen wie in Hockenheim

Im Qualifying hatten Audi und Scheider das richtig gemacht, was im Rennen falsch lief: Zur richtigen Zeit die richtigen Entscheidungen treffen. Für das kommende Rennen in Brands Hatch erwartet der zweimalige Champion ähnliche Bedingungen wie zum Auftakt in Hockenheim. Zumindest, was das Wetter betrifft.

In Hockenheim gab es beim Qualifying Misch-Bedingungen mit einer nassen Strecke zu Beginn und einem fast trockenen Kurs zum Ende hin. Die Krux war, mit einem Trocken-Setup im Hinblick auf den angekündigten Sonnenschein beim Rennen im Halbnassen vernünftige Zeiten herauszufahren. «Ich kann mir nur erhoffen, dass wir wieder ein gutes Fingerspitzengefühl haben, was den Samstag und den Sonntag betrifft. Es wird einige Parameter geben, die alles etwas schwieriger machen werden», so Scheider.

Was der 34-Jährige meint, sind vor allem die auf dem Traditionskurs vor den Toren Londons auf ein Minimum reduzierten Möglichkeiten zum Überholen. «Ein kleiner Fehler wird dich einige Positionen kosten, sowohl im Qualifying als auch im Rennen. Somit braucht man 100 Prozent Konzentration, alle 98 Runden lang», so Scheider.

Gass: Vorne stehen und vorne bleiben

Wie man denn die richtigen Entscheidungen im wohl diesmal trotz der Neuerungen DRS und Optionsreifen vorentscheidenden Qualifying  trifft, erklärte Audis DTM-Projektleiter Dieter Gass. «Es kommt es in erster Linie darauf an, dass man die richtigen Reifen im richtigen Moment drauf hat. Im richtigen Moment mit den Reifen auf der Strecke ist, wenn sie ihren Peak zur Verfügung stellen. Da ist es dann ganz wichtig, den Luftdruck richtig einzustellen. Wenn diese Pakete zusammenpassen, kommt so ein Ergebnis raus wie bei Timo», sagte Gass, der in Brands Hatch deutlich weniger Überholmanöver erwartet als noch zum Auftakt in Hockenheim. Die beste Strategie: «Nach dem Qualifying vorne stehen und versuchen, vorne zu bleiben.»

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