MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

8h Suzuka: Yamaha setzt auf Siegerteam 2017

Von Gordon Ritchie
Die Superbike-Asse Alex Lowes und Michael van der Mark sowie Katsuyuki Nagasuka sollen auch 2018 den Suzuka-Sieg holen

Die Superbike-Asse Alex Lowes und Michael van der Mark sowie Katsuyuki Nagasuka sollen auch 2018 den Suzuka-Sieg holen

Schon als sie noch keinen Superbike-Laufsieg eingefahren hatten, triumphierten Alex Lowes und Michael van der Mark für das Yamaha-Werksteam beim 8h Suzuka. Auch 2018 sind sie die Favoriten.

Der spektakuläre Langstrecken-Event in Suzuka bildet  das Saisonfinale der Endurance-WM 2017/18, um den Sieg auf der Rennstrecke im Honda-Eigentum kämpfen aber nicht die permanenten Teilnehmer, sondern die Werksteams der japanischen Werke.

Drei Siege in Folge hat das Yamaha-Werksteam in Folge beim legendären Acht-Stunden-Rennen in Suzuka eingefahren. Und dafür brauchte man keinen MotoGP-Stars: 2017 holten Alex Lowes, Michael van der Mark aus der Superbike-WM sowie dem japanischen Top-Piloten Katsuyuki Nagasuka einen derart überlegenen Sieg, dass man dieses Fahrertrio auch 2018 ins Rennen schickt.

Bevor mit Yamaha erfolgreich, gewann Michael van der Mark in Suzuka zweimal mit Honda. Vom Superbike-Meeting in Laguna Seca ging die Reise nicht zurück nach Europa, sondern zu Testfahrten nach Japan. «Der erste Test ist direkt nach dem Meeting in den USA, nach Misano gibt es weiteren Test», verriet der Niederländer im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Das 8h ist ein einmaliger Event und ich genieße es.»

Nicht nur die Umstellung auf Reifen von Bridgestone und das schwülheiße asiatische Klima ist einer Herausforderung, auch das Rennformat. Die Teilnehmer fahren mehrere Stints mit dem Speed eines Sprintrennens. «Wenn man auf sein Pitboard schaut und dort '27 Runden' liest fragt man sich selbst, warum man sich das antut», lachte der 25-Jährige, der in Donington seine ersten Superbike-Laufsiege einfahren konnte. «Für mich ist das Schwierigste, wenn man in der Box hockt und wartet. Normalerweise ist man vor dem Start nervös, fährt sein Rennen und dann ist Feierabend. Wenn ich in Suzuka aber den dritten Stint fahre, verfolge ich den Start und dann den zweiten Stint, bevor ich selbser loslegen kann – aber die ganze Zeit steht man unter Strom.»

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