MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Max Verstappen: «Team sagte, ich soll anhalten»

Von Vanessa Georgoulas
Max Verstappen: «Das war meine Schuld»

Max Verstappen: «Das war meine Schuld»

Red Bull Racing-Pilot Max Verstappen kam im 18. WM-Lauf auf dem Circuit of the Americas nicht weit. Der Teenager musste das Rennen wegen Problemen mit der Antriebseinheit aufgeben.

«Ich bin nicht hier, um Vierter zu werden», funkte Max Verstappen während des US-GP an die Box, als er aufgefordert wurde, seinen Dienstwagen nicht allzu sehr zu belasten, um ins Ziel zu kommen. Der Teenager kam auch nicht als Vierter ins Ziel – denn dieses sah er erst gar nicht. Die Antriebseinheit in seinem RB12 machte ein Weiterfahren unmöglich.

Verstappen fuhr im Schleichgang eine Weile rum, bevor er seinen Dienstwagen am Streckenrand abstellte und damit das virtuelle Safety-Car auf den Plan rief. Die Silberpfeil-Piloten Lewis Hamilton und Nico Rosberg nutzten die Chance, um sich frische Reifen zu holen und Verstappens Teamkollege Daniel Ricciardo schimpfte: «Die haben faktisch einen Gratis-Boxenstopp bekommen.»

Der Australier ärgerte sich aus gutem Grund, denn dadurch verlor er den zweiten Platz an Rosberg. «Das Team hat mir gesagt, dass ich erst weiterfahren und dann dort reinfahren soll», verteidigte sich Verstappen nach seinem Ausfall vor laufender Kamera. «Natürlich hat die Konkurrenz davon profitiert, aber das war nun mal so. Ich war es ja, der die grössten Probleme bekommen hatte.»

Der Defekt war nicht die einzige Panne, die sich der Niederländer leistete. Im 27. Umlauf bog er fälschlicherweise an die Box ab – und sorgte damit für einen böse Überraschung bei seiner Boxencrew, die nicht damit gerechnet und auch nichts vorbereitet hatte.

«Die Ansage war, dass ich eine Runde hart pushen soll. Das habe ich natürlich auch gemacht. Aber dann habe ich auch gedacht, dass sie mich in die Box gerufen hätten. Das habe ich dann auch gemacht... Aber das war dann meine Schuld», so Verstappen.

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