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Kein Tempolimit in Deutschland: Vettel «entttäuscht»

Von Andreas Reiners
Sebastian Vettel

Sebastian Vettel

Dass Sebastian Vettel die Grünen wählt, hat er bereits vor längerer Zeit verraten. Nun äußert sich der Ex-Weltmeister zur Ampel-Koalition in Deutschland und ersten Entscheidungen.

Sebastian Vettel nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um Politik geht. Er hat bereits vor längerer Zeit verraten, dass er grün wählt, was angesichts seiner Bemühungen in Sachen Umweltschutz und Klimawandel auch keine Überraschung ist.

Jetzt verriet er: Auf den Autobahnen Deutschlands hätte Vettel gerne ein Tempolimit gesehen. Deshalb ist er durchaus «enttäuscht», sagte der viermalige Formel-1-Weltmeister im Interview mit der Süddeutschen Zeitung: «Das Tempolimit wäre ja ein easy win gewesen. Aber es wird so oder so kommen, glaube ich. Es ist nur eine Frage der Zeit.»

Wichtiger sei, so Vettel, «dass das große Ganze vorankommt», und hier setzt der 34-Jährige einige Hoffnungen in die Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP.

«Toll finde ich die Einstellung der neuen Koalition: Wir sind unterschiedlicher Meinung, wir stehen für unterschiedliche Dinge, aber wir versuchen gemeinsam, einen neuen Weg zu gehen. Enttäuscht kann man erst sein, wenn man nach zwei, drei Jahren merkt, es hat sich nichts verändert», so Vettel.

Es müsse nun «wirklich etwas in Bewegung geraten, sich gekümmert und miteinander gesprochen und nach Lösungen gesucht werden. Dass sich die Parteien hier und da nicht geeinigt haben, das ist doch verkraftbar», so Vettel.

Ihm gehe es wie vielen, meinte Vettel: «Ich möchte nicht mehr warten, wir können uns das nicht mehr leisten. Deswegen versuche ich lieber, das Positive zu sehen, als zu sagen: alles nur Murks.»


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