MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Krieg in der Ukraine: Das sagt der Russe Daniil Kvyat

Von Mathias Brunner
Der Weltrat des Autosport-Weltverbands FIA tagt. Werden russische Rennfahrer bald gesperrt? Das würde auch Ex-GP-Pilot Daniil Kvyat treffen, der auf Twitter auf den Krieg in der Ukraine reagiert.

Nach dem Handeln des Internationalen Olympischen Komitees IOC und des Fussball-Weltverbands FIFA konnte die FIA nicht länger tatenlos zusehen: Mohammed Ben Sulayem, Präsident des Autosport-Weltverbands FIA, hat für 1. März eine Sondersitzung des Weltrats einberufen, die damit enden könnte, dass Nikita Mazepin seinen Platz im Haas-Rennstall los ist.

Der langjährige Formel-1-Fahrer Daniil Kvyat (27) will an der Sportwagen-WM 2022 teilnehmen. Auch er wäre von einer Sperre betroffen.

Auf Twitter sagt der Formel-1-WM-Siebte von 2015: «Ich hoffe inständig auf eine friedliche Lösung dieser Situation in der Ukraine und dass wir alle in Frieden leben können. Hoffentlich finden alle Parteien einen Ausweg, indem sie sich an einen Tisch setzen und einen respektvollen Dialog führen.»

«Ich finde es abscheulich, wie Blutsbrüder in einem solchen Konflikt stecken. Ich will nicht, dass Militäraktionen und Kriege die Zukunft vieler Menschen beeinflussen. Ich will dass meine Tochter und alle Kinder diese wunderbare Welt geniessen können.»

«Ich will mich hier auch an alle Sportverbände der Welt richten und ihnen sagen: Sport sollte sich ausserhalb der Politik bewegen. Russischen Athleten die Teilnahme an Wettbewerben zu untersagen, ist eine unfaire Lösung und widerspricht dem Prinzip des Sports – der für Vereinigung und Frieden steht.»

Welche anderen Racer als Mazepin und Kvyat wären von einem Einsatzverbot im internationalen Sport betroffen? Wir haben uns ein wenig umgeschaut.

Formel 1
Nikita Mazezin (Haas)
Robert Shwartzman (Ferrari-Testfahrer)

Formel 4
Daniel Mvluytov
Nikita Bedrin
Vlad Lomko
Kirill Smal

Formel W
Irina Sidorkova

Sportwagen-WM
Daniil Kvyat

European Le Mans Series
Roman Rusinov
Evgeny Kireev

Karting
Iaroslav Shevyrtalov
Ivan Ekelchik
Marat Kniazev
Andrei Dubynin
Nikita Artamonov
Alexander Gubenko
Viktor Turkin
Roman Sharapov
Oliver Palocko
Efim Derunov
Ilia Berezkin
Makar Savelev
Nikita Gerasimets
Mark Pilipenko
Danil Nepliuev
Maksimilian Popov
Makshim Orlov
Vladimir Verholantcev
Dmitry Matveev
Kirill Kutsov
Tigran Bunatyan
Stepan Antonov

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