MotoGP: VR46-Team ist nicht einverstanden

«Zwei totale Wi***er»: Als Eddie Jordan ausrastete

Von Andreas Reiners
Eddie Jordan und Ralf Schumacher

Eddie Jordan und Ralf Schumacher

Giancarlo Fisichella fuhr 1997 zusammen mit Ralf Schumacher bei Jordan. Diese Zeit ist dem Italiener in Erinnerung geblieben, denn das Verhältnis war nicht das beste, wie er einmal verriet.

1997 absolvierte der heute 50-Jährige seine zweite Saison in der Motorsport-Königsklasse, und da traf er bei Jordan auf den damaligen Rookie Ralf Schumacher. An die Zeit kann sich Fisichella noch gut erinnern.

Auch der damalige Teamchef Eddie Jordan hat gemischte Erinnerungen an die Zeit. Im «Formula For Success»-Podcast erinnerte er sich jetzt an einen Unfall zwischen den beiden beim Rennen 1997 in Luxemburg.

Ralf Schumacher war damals von Platz acht aus ins Rennen gegangen, zog aber noch vor der ersten Kurve an Fisichella, der von Rang vier gestartet war, vorbei. Beide kollidierten schließlich. In der Folge hob Schumachers Wagen ab und landete auf dem Ferrari von Michael Schumacher, der ebenfalls aufgeben musste.

«Ich bin absolut ausgerastet. Selbst im liberalsten Land der Welt wären meine Worte zensiert worden. Ich war so brutal zu ihnen und habe ihnen gesagt, dass sie zwei totale Wi***er sind», erinnerte sich Jordan.

«Ich habe ihnen gesagt, dass sie es nicht verdienen, in diesem Auto zu sitzen und ich sie beide feuern werde», so Jordan.

Er habe sich zwar wieder beruhigt, «aber darüber lachen konnte ich nie, weil sie uns meiner Meinung nach viel gekostet haben», erklärte Jordan seinen Ausraster. «Ich habe mich mit unserem Team wirklich gut gefühlt und wir dachten, wir hätten ein paar brillante Ingenieure. Dass sie [die Fahrer] dann so gecrasht sind, war eine Sünde. Ich hatte das Gefühl, dass sie sehr wenig Rücksicht auf das Team genommen haben.»


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