Sergio Pérez über seine Zukunft: «Viele offene Türen»

Sergio Pérez bestritt in Abu Dhabi sein bisher letztes Formel-1-Rennen
Im Dezember 2024 hat Sergio Pérez seinen 281. und vorerst letzten Grand Prix bestritten. Der Mexikaner kam nicht weit, denn er wurde von Valtteri Bottas in einen Dreher gezwungen und musste seinen GP-Renner abstellen. Damit endete seine Zeit beim Red Bull Racing Team, für das er in den vergangenen vier Jahren auf Punktejagd gegangen war.
Mit dem Rennstall aus Milton Keynes feierte er auch seine besten WM-Platzierungen und fünf seiner sechs GP-Siege. 2022 wurde er Gesamtdritter, im darauffolgenden Jahr schaffte er es auf den zweiten WM-Rang. Doch die letzte Saison verlief nicht nach Wunsch.
Pérez startete mit vier Podestplätzen in den ersten fünf Rennen zwar gut ins Jahr, danach erlebte er allerdings einen Leistungseinbruch. Am Ende musste er sich mit dem achten WM-Rang begnügen, während sein Teamkollege Max Verstappen zum vierten Mal in Folge den WM-Titelgewinn feierte.
Seither hat sich Pérez Zeit für seine Familie genommen, wie er kurz nach dem Saisonfinale in Abu Dhabi angekündigt hatte. Und nun hat er im Gespräch mit «Prodynamics» ein Update zu seinen Karriere-Plänen gegeben. Der 35-Jährige aus Guadalajara sagte: «Ich habe mir selbst sechs Monate Zeit gegeben, bevor ich über das weitere Vorgehen entscheide.»
«Ich will erst meine Optionen prüfen, bevor ich festlege, wie mein nächster Schritt in meiner Karriere aussehen wird», fügte er an, und betonte auch gleich: «Ich hatte das Glück, diese gute Karriere zu haben und es gibt viele offene Türen. Aber ich werde die Entscheidung nicht heute treffen, denn das wird zweifelsohne ein wichtiger nächster Schritt werden. Deshalb will ich mir die nötige Zeit nehmen, um die bestmögliche Wahl zu treffen.»
Dies könnte eine Formel-1-Rückkehr mit dem Cadillac-Team sein, mit dem Pérez den Kollegen von «Fox Sports» zufolge schon verhandelt. Mario Andretti, der als Berater für den Neueinsteiger fungiert, wollte entsprechende Gerüchte nicht bestätigen. Der frühere GP-Pilot und Formel-1-Champion von 1978 verriet aber, dass ein erfahrener Pilot auf der Wunschliste der Entscheidungsträger von Cadillac steht.