MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Charles Leclerc (Ferrari): «Der Schmerz war gross»

Von Vanessa Georgoulas
Charles Leclerc

Charles Leclerc

Ferrari-Star Charles Leclerc sprach vor dem Start des Japan-Wochenendes über die Disqualifikation von China, sein überraschendes Tempo im Rennen auf dem Shanghai-Rundkurs und seine Erwartungen in Suzuka.

Für Charles Leclerc endete das jüngste Rennwochenende in China enttäuschend. Nur wenige Stunden nach dem Fallen der Zielflagge wurde der Monegasse aus der Wertung genommen, weil sein Auto untergewichtig war. Bei seinem Teamkollegen Lewis Hamilton war die Bodenplatte zu abgenutzt, deshalb wurde auch der siebenfache Champion disqualifiziert.

Dennoch geht Leclerc mit Zuversicht ins anstehende Kräftemessen in Japan. «Das tue ich, weil man immer aus den Fehlern lernt, die man macht, vor allem, wenn sie so kostspielig ausfallen. Jeder ist am Limit und versucht, so nah wie möglich an die Grenze zu kommen. Aber dass wir mit beiden Autos darüber waren, da war der Schmerz schon gross», erklärte er.

«Das war ein schwieriger Auftakt in die Saison. Die ersten beiden Rennen waren knifflig, das Tempo ist nicht so gut, wie wir es erwartet haben, und dass wir nun durch die Disqualifikationen noch mehr WM-Punkte eingebüsst haben, ist für das ganze Team schwer zu schlucken. Aber ich bin mir sicher, dass wir unsere Lehren gezogen haben. Und es haben mehrere Faktoren dazu geführt, dass unser Polster etwas zu klein war», ergänzte der 27-Jährige.

Dass er vor der Disqualifikation trotz des beschädigten Frontflügels, der durch ein unliebsames Treffen mit seinem Teamkollegen nicht mehr unversehrt war, ein gutes Tempo anschlagen konnte, kommentierte Leclerc folgendermassen: «Es ist natürlich nie gut, wenn man einen kaputten Frontflügel hat, das will ich also nicht wiederholen. Aber wir haben einige interessante Dinge entdeckt und verstanden, woher die Performance kam. Das Renntempo war wirklich stark, und ich denke, es wäre noch besser ausgefallen, wenn ich einen unversehrten Frontflügel gehabt hätte.»

Trotzdem startet er mit bescheidenen Erwartungen ins Rennwochenende von Suzuka. «Wir haben in China einen grossen Schritt nach vorne gemacht, speziell wenn man sich den Sprint-Sieg von Lewis anschaut. Am Sonntag war alles wieder etwas normaler, deshalb erwarte ich auch hier, dass wir etwa da sein werden, wo wir am Rennsonntag in China und in Melbourne waren.»

WM-Stand (nach 2 von 24 Grands Prix und 1 von 6 Sprints)

Fahrer
01. Norris 44 Punkte
02. Verstappen 36
03. Russell 35
04. Piastri 34
05. Antonelli 22
06. Albon 16
07. Ocon 10
08. Stroll 10
09. Hamilton 9
10. Leclerc 8
11. Hülkenberg 6
12. Bearman 4
13. Tsunoda 3
14. Sainz 1
15. Gasly 0
16. Hadjar 0
17. Lawson 0
18. Doohan 0
19. Bortoleto 0
20. Alonso 0

Konstrukteurspokal
01. McLaren 78 Punkte
02. Mercedes 57
03. Red Bull Racing 36
04. Ferrari 17
05. Williams 17
06. Haas 14
06. Aston Martin 10
08. Sauber 6
09. Racing Bulls 3
10. Alpine 0

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