MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Yuki Tsunoda: So erfuhr er von seiner Beförderung

Von Vanessa Georgoulas
Yuki Tsunoda

Yuki Tsunoda

Yuki Tsunoda wird seinen ersten GP mit dem Red Bull Racing Team auf heimischem Boden bestreiten. Der kleine Japaner verriet vor dem Start des Wochenendes in Suzuka, wie die Tage vor und nach seiner Beförderung verliefen.

Für Yuki Tsunoda ist das Rennen auf dem Suzuka Circuit immer ein ganz besonderer WM-Termin. Denn das Rennen in Japan ist sein Heimspiel, bei dem er besonders glänzen will. Nun kommt hinzu, dass er auf heimischem Boden seine Premiere im RB21 geben wird. Und der 24-Jährige ist zuversichtlich, dass er beim dritten Kräftemessen der Saison glänzen kann.

Über seine Vorbereitung sagte Tsunoda am Rande der japanischen Traditionsstrecke: «Der erste Anruf kam von Christian Horner, er hat mir am Montag oder Dienstag nach dem China-GP gesagt, dass sich die Situation verändern könnte. Ich war im Werk in Milton Keynes, um mich auf dieses Rennen vorzubereiten.»

«Ursprünglich war geplant, dass ich für das Racing Bulls Team im Simulator sitze, doch das änderte sich und ich absolvierte die virtuellen Sessions im Red Bull Racing-Renner. Ich glaube, das war einfach für den Fall, dass es zu einem Fahrer-Wechsel kommen würde. In den zwei, drei Tagen, in denen ich in Grossbritannien war, wurde ich dann über den Platzwechsel informiert.»

Im Simulator habe sich sein neuer Dienstwagen gut angefühlt, erklärte der aktuelle WM-Dreizehnte. «Aber mir ist natürlich klar, dass der Simulator nicht alle Fahreigenschaften hundertprozentig spiegelt. Ich konnte aber spüren, was die Fahrer bisher über das knifflige Fahrverhalten gesagt haben. Doch ich habe verschiede Abstimmungen ausprobiert, um alles zu verbessern. Und das waren sehr produktive Tage, denn ich weiss jetzt, in welche Richtung ich gehen will. Das waren also sehr gute Sessions im Simulator.»

Ein Podest zum Red Bull Racing-Einstand «wäre natürlich traumhaft», betonte Tsunoda, als er auf seine Ziele angesprochen wurde. Das sei aber eher ein Traum als ein festes Ziel, relativierte er sogleich. «Es ist mir bewusst, dass es nicht einfach werden wird. Aber ich werde mein Bestes geben und bin glücklich, wenn ich es ins Q3 und dann im Rennen in die Punkte schaffe.»

WM-Stand (nach 2 von 24 Grands Prix und 1 von 6 Sprints)

Fahrer
01. Norris 44 Punkte
02. Verstappen 36
03. Russell 35
04. Piastri 34
05. Antonelli 22
06. Albon 16
07. Ocon 10
08. Stroll 10
09. Hamilton 9
10. Leclerc 8
11. Hülkenberg 6
12. Bearman 4
13. Tsunoda 3
14. Sainz 1
15. Gasly 0
16. Hadjar 0
17. Lawson 0
18. Doohan 0
19. Bortoleto 0
20. Alonso 0

Konstrukteurspokal
01. McLaren 78 Punkte
02. Mercedes 57
03. Red Bull Racing 36
04. Ferrari 17
05. Williams 17
06. Haas 14
06. Aston Martin 10
08. Sauber 6
09. Racing Bulls 3
10. Alpine 0

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