MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Alonso: Geschickte Rhetorik

Von Peter Hesseler
Alonso profitiert von Konstanz, nicht Speed

Alonso profitiert von Konstanz, nicht Speed

Der spanische Ferrari-Star spielt die aktuelle Dominanz von Red Bull Racing und Vettel runter – nicht ganz gelungen.

Fernando Alonso biegt sich seine Motivationsgrundlage vor dem Indien-GP ein bisschen nach seinen Bedürfnissen zurecht. Und ignoriert dabei die Fakten, nämlich drei Rennsiege von Sebastian Vettel (Red Bull Racing) in Folge.

Der Spanier, der im Ferrari die WM überraschend und lange angeführt hatte, droht auf der Zielgeraden von Vettel abgehängt zu werden.

Doch Alonso sagte am Donnerstagnachmittag in Indien trocken: «Vettels Dominanz ist eine Momentaufnahme. Die Saison war doch in Phasen eingeteilt, in der mal McLaren, mal wir, mal Red Bull Racing vorne lag. Das heisst aber nicht, dass es so bleibt. Ich bin nicht beunruhigt, sondern höchst motiviert. Wir hatten 16 perfekte Rennen, wenn man mal von meinen zwei Startunfällen absieht. Und wenn die Saison so weitergeht, kann sie gut für uns enden. Meine Motivation ist jedenfalls ungebrochen.»

Alonso kehrt dabei aber geschickt unter den Teppich, dass sein Ferrari allenfalls punktuell, nie phasenweise, das schnellste Auto im Feld war, sondern eher – mit ihm am Steuer – die jeweiligen Umstände am besten auszunutzen verstand. Den Regen in Malaysia (Rennen), in Silverstone und Hockenheim (Qualifikation). Oder den Rennverlauf in Valencia (wo er von Platz 11 startete und Vettel mit Defekt ausfiel).

«Natürlich wollen und müssen wir uns in der Qualifikation steigern, vor allem deshalb, um Startunfällen wie in Spa-Francorchamps und Suzuka zu entgehen. Wenn du vorne startest, kannst du dich zu 99 Prozent aus solchen Vorfällen raushalten.

Ferrari hat offenbar aerodynamische Neuteile im Gepäck. Als gesichert gilt aber nur, dass darunter neue Bremsbelüftungen (hinten) sind.  Den Rest wird man am Freitag früh im freien Training erkennen, sofern es sich nicht um den Unterboden handelt.

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