MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Adrian Sutil: «Das ist mein bestes Auto»

Von Mathias Brunner
Adrian Sutil

Adrian Sutil

Top in Australien, Flop in Malaysia: Der Deutsche über seine Formel-1-Rückkehr.
Es war ein Comeback-Märchen, wie es eben nur die Formel 1 schreiben kann: Adrian Sutil, nach der Nachtklub-Affäre just vor zwei Jahren hier in Shanghai und der Zwangspause 2012, war von Vielen abgeschrieben worden.

Voreilig, wie sich zeigte.

Force India machte seinen früheren Piloten zu seinem neuen, und Adrian Sutil führte von den Runden 14 bis 20 und 39 bis 42, als hätte er in seinem Leben nie etwas Anderes getan.

In welch emotionale Extreme die Formel 1 einen Fahrer stürzen kann, zeigte sich nur eine Woche nach der tollen Darbietung von Melbourne: Sutil musste (wie Force-India-Stallgefährte Paul Di Resta) wegen defekter Radmuttern aufgeben, aus der Traum vom Aufstocken des Punktekontos.

Adrian Sutil: «Die Rückkehr fiel mir einfach, denn das ist das beste Auto, das ich je gefahren habe – leicht zu kontrollieren, es springt mit den Reifen sanft um, ich könnte mir nicht mehr wünschen. Alles lief eigentlich super, bis wir das Problem mit den Radmuttern hatten. Aber das sollte hier keine Sache mehr sein. Also bin ich fürs kommende Wochenende sehr optimistisch, ein gutes Ergebnis wie in Australien zu erkämpfen. Mein Ziel muss es sein, aufs Siegerpodest zu kommen!»

Wieso ist der Wagen so gut?

«Wenn wir das wüssten, würden wir das Auto immer so bauen!» lacht Sutil. «Ich glaube, es ist einfach ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren – Aerodynamik, Mechanik, die Art und Weise, wie ein Auto mit den Reifen interagiert, Verschiedenes eben.»

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