MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Malaysia-Grand-Prix: Zukunft ungewiss

Von Petra Wiesmayer
Gehört der Grand Prix von Malaysia bald der Vergangenheit an?

Gehört der Grand Prix von Malaysia bald der Vergangenheit an?

Die Veranstalter des Grand Prix von Malaysia überlegen, ob sie den Vertrag der 2015 ausläuft, verlängern sollen. Nach heftiger Kritik besonders am (mangelnden) Sound der Turbo-Motoren müsse man sehen, ob es sich lohnt.

Der 17. Grand Prix von Malaysia 2015 könnte der letzte werden, denn der aktuelle Vertrag zwischen den Asiaten und der Formel 1 läuft nächstes Jahr aus. Dato' Razlan Razali, der Geschäftsführer des Sepang International Circuit, erklärte nun, dass die Entscheidung, ob der Vertrag über 2015 hinaus verlängert werden solle, noch nicht gefallen sei. Erst müsse man sehen, ob es sich überhaupt lohne, den Grand Prix weiter auszutragen.

«Wir haben von der Regierung grünes Licht bekommen, die Verhandlungen mit dem Formel 1 Management zu beginnen, also werden wir das auch tun», sagte Razali gegenüber Crash.net. «Wir werden alles bei einem Treffen in Barcelona diskutieren.» Es müssten eine ganze Menge Faktoren gegeneinander abgewogen werden, sagte der Malaysier weiter.

«Einer ist der Preis, aber auch andere Dinge, wie die Frage, in welche Richtung sich die Formel 1 in den nächsten fünf Jahren entwickeln wird. Dann gibt es noch das Problem mit dem Sound, Detailfragen, denn es gibt viele Forderungen, dass die Formel 1 ein Spektakel sein sollte und danach, den Lärm zurück zu bringen. All das müssen wir bedenken, wenn wir den Vertrag über 2015 hinaus verlängern wollen.»

In Razalis Augen könne der mangelnde Lärm, den die Fans von den V8-Motoren gewohnt waren, auf einigen Strecken zwar durch spannende Rennen aufgefangen werden, aber: «Die Menschen können sich mit der Formel 1 rein wegen des Motorlärms identifizieren, was die technische Seite betrifft bin ich da nicht so sicher», fuhr er fort.

«Wenn man einem Fan sagt, das ist ein Hybrid-Auto, interessiert ihn das überhaupt? Ich bin nicht sicher. Sie kommen nur wegen des Sounds und des Spektakels. Solange es aber gute Rennen gibt – und wir haben dieses Jahr einige gute Rennen gesehen – hilft das, das Problem mit dem Lärm zu übertünchen.»

Die wahre Feuertaufe stünde der neuen Formel 1 aber erst bevor, schätzt Razali. «Ich glaube, die europäischen Fans sind viel fanatischer und viel brutaler. Der große Test wird also Barcelona sein. Da wird man die Reaktion der Fans auf das Ganze sehen.»

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