MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Nico Hülkenberg: «Das war Schadensbegrenzung»

Von Vanessa Georgoulas
Force India-Pilot Nico Hülkenberg sicherte sich im fünften Formel-1-GP der Saison als Zehnter einen WM-Punkt. Hinterher gestand er: «Ich dachte erst, dass wir einen dritten Boxenstopp einlegen müssen.»

Nico Hülkenberg sicherte sich im Grossen Preis von Spanien einen WM-Punkt, indem er nur zwei Mal an die Box abbog. Der Force India-Rückkehrer startete auf gebrauchten Medium-Reifen und holte sich nach 17 Runden einen frischen Satz der weicheren Mischung. 29 Runden vor Schluss liess er sich dann die harten Walzen aufziehen – und fuhr damit das Rennen zu Ende.

Hinterher gestand Hülkenberg: «Der Reifenabbau war heute hoch und das Auto war nicht einfach zu fahren, doch ich denke, der letzte Teil des Rennens war für jeden knifflig. Ich dachte erst, dass wir einen dritten Boxenstopp einlegen müssen, doch zum Glück hielten die Reifen und ich konnte so einen Punkt einfahren. Das war Schadensbegrenzung. Wir wussten schon im ersten Training, dass wir auf dieser Strecke nicht die besten Voraussetzungen haben werden, insofern ist es gut, mit beiden Autos in die Punkte gefahren zu sein.»

Auch Sergio Pérez steuerte die Box nur zwei Mal an und kreuzte die Ziellinie vor seinem Teamkollegen Hülkenberg als Neunter. Im Gegensatz zu seinem Nebenmann fuhr der 24-Jährige aus Guadalajara seinen letzten Stint auf der weichen Mischung – und drehte dabei stolze 28 Runden. Danach erklärte er: «Das war ein ziemlich harter Nachmittag, zwei Punkte sind so gesehen keine schlechte Ausbeute. Im Rennen hatte ich ein gutes Tempo und auch der Reifenabbau hielt sich in Grenzen, wir hätten wohl eine noch aggressivere Strategie wählen können. Wenn wir die Boxenstopps vielleicht etwas früher angesetzt hätten, wäre ich wahrscheinlich noch an ein paar Gegnern vorbeigekommen. Vielleicht wäre dann Platz 7 oder 8 möglich gewesen.»

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