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Franz Tost: Brauchen in der Formel 1 mehr Gleichheit

Von Andreas Reiners
Franz Tost

Franz Tost

Mercedes vor Mercedes, Lewis Hamilton vor Nico Rosberg oder zur Abwechslung mal umgekehrt – so sieht die Formel 1 2015 aus, zumindest die meiste Zeit.

Zuletzt war die Dominanz mit dem Sieg von Sebastian Vettel in Ungarn ein wenig gebröckelt. Trotzdem ist die Hoffnung nicht wirklich groß, dass der Titelkampf nochmal richtig spannend werden könnte. Zumindest was einen Drei- oder Vierkampf angeht.

Für Franz Tost sind eben jene Kämpfe zwischen mehreren Piloten ausschlaggebend für die Zukunft der Motorsport-Königsklasse. Deshalb fordert der Toro-Rosso-Teamchef mehr Gleichheit bei den Power Trains. «Die Fahreraufteilung unter den Teams bestimmt fantastische Kämpfe vorher - und Kämpfe sind das, was die Fans sehen wollen», sagte Tost «Formula1.com».

Klar: Top-Fahrer auf Spitzenniveau hat die Formel 1 reichlich. Ob die beiden Mercedes-Männer, Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen, Fernando Alonso oder Jenson Button sowie Daniel Ricciardo oder Valtteri Bottas, um einige zu nennen. «Wenn wir mehr Parität hätten, hätten wir fünf Teams, die um den Titel kämpfen könnten - das würde die Fans aus ihren Sitzen reißen», glaubt Tost.

Die aktuelle Kritik an den Antriebseinheiten empfindet Tost aber als nicht gerechtfertigt. Denn der derzeitige Powertrain sei einzigartig. «Wenn die Formel 1 die Spitze des Motorsports bleiben will, müssen wir neue Technologien einführen», so der >>Österreicher weiter.

Den geplanten Änderungen für 2017, dem angestrebten Umbruch sieht Tost hoffnungsvoll entgegen. «Die Autos werden breiter sein, und sie werden schneller und lauter sein – alles Dinge, die wir schon in der Vergangenheit hatten. Das wird etwas Neues sein und uns hoffentlich helfen, positive Kritiken zu bekommen», sagte er.

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