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F3-EM: Red Bull Junior Max Verstappen im Pech

Von Vanessa Georgoulas
Antonio Giovinazzi durfte auf dem Nürburgring seinen zweiten Saisonsieg bejubeln

Antonio Giovinazzi durfte auf dem Nürburgring seinen zweiten Saisonsieg bejubeln

Antonio Giovinazzi vom Team Jagonya Ayam with Carlin freute sich auf dem Nürburgring über seinen zweiten Saisonsieg in der FIA Formel-3-EM. Der Italiener profitierte dabei vom Ausfall des führenden Max Verstappen.

Schon auf den ersten Metern des zweiten Laufs der Formel-3-EM auf dem Nürburgring konnte sich Max Verstappen von Startplatz 2 in Führung setzen, während der von der Pole-Position gestartete Tom Blomqvist auf den dritten Rang hinter Verstappen und Antonio Giovinazzi zurückfiel. Blomqvist musste in der Folge mit einem drängelnden Esteban Ocon um seinen dritten Rang kämpfen.

Zeitgleich setzte Antonio Giovinazzi den an der Spitze liegenden Max Verstappen unter Druck. Sowohl Verstappen als auch Blomqvist konnten ihre Plätze zunächst erfolgreich verteidigen. Doch in Runde 20 rollte der 16-jährige Niederländer plötzlich aus, und der vier Jahre ältere Giovinazzi erbte die Spitze. Der Italiener feierte schliesslich seinen zweiten Saisonsieg.

Nach dem Rennen erklärte Sieger Giovinazzi: «Mein Start war richtig gut, ich konnte Tom direkt überholen und lag dann hinter Max. Als er plötzlich ausrollte, konnte ich in Führung gehen. Für Max tut es mir zwar leid, aber so ist Racing nunmal. Ich denke aber, dass ich ohne sein Problem nicht an ihm vorbei gekommen wäre.»

Hinter Giovinazzi kam dessen Teamkollege Blomqvist als Zweiter über die Ziellinie. Der Pole-Setter gestand hinterher: «Einerseits freue ich mich über den zweiten Platz, denn er bringt viele Punkte. Andererseits ist es auch enttäuschend, denn ich bin von der Pole-Position ins Rennen gegangen und wollte natürlich gewinnen. Das Problem war mein Start, der war leider ziemlich daneben.»

Den dritten Platz auf dem Podesttreppchen sicherte sich Esteban Ocon. Der Lotus F1-Junior konnte damit seine Gesamtführung ausbauen und erklärte entsprechend zufrieden: «Ich war lange Vierter, habe aber ständig Druck auf Tom ausgeübt. Als Max dann ausschied, konnte ich den dritten Platz übernehmen. Wir haben mein Auto vor diesem Rennen noch einmal verbessern können, aber es ist noch lange nicht perfekt. Deswegen kann ich glaube ich zufrieden mit meiner Platzierung sein.»

Als Vierter sah Antonio Fuoco vom Prema Powerteam die Zielflagge, gefolgt von Mücke-Talent Lucas Auer, Carlin-Pilot Jordan King, Mücke-Fahrer Felix Rosenqvist und Edward Jones ins Ziel. Auf Rang 9 wurde Tatiana Calderón von Jo Zeller Racing abgewinkt. Die einzige Frau im Feld der Formel-3-EM konnte damit bereits zum fünften Mal in dieser Saison punkten. Nicholas Latifi vom Prema Powerteam beendete das 26. Saisonrennen als Zehnter.

In der Gesamtwertung der FIA Formel-3-EM hat Lotus-Formel-1-Junior Ocon seinen Vorsprung auf den zweitplatzierten Verstappen wieder ausgebaut. Er hat nun 92 Punkte mehr auf seinem Konto als Verstappen, der Anfang dieser Woche in das Red Bull Junior Team aufgenommen wurde.

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