MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Nina Prinz: Rutschiger IDM-Test

Von Esther Babel
Nina Prinz

Nina Prinz

Für ihr IDM-Comeback testete die Suzuki-Pilotin in Oschersleben. Mit dabei auch ihre Kollegen Marc Buchner und Barry Burrell.

Mitte Juni gastiert die IDM zu ihrem dritten Lauf der Saison in der Motorsportarena Oschersleben. In der Klasse IDM Superstock wird dann mit einer Suzuki GSX R 1000 vom Team HPC Power auch Nina Prinz, sonst erfolgreiche in der Katarischen Meisterschaft unterwegs, wieder mal in Deutschland ein Rennen bestreiten.

Der Probelauf verlief für die Suzuki-Pilotin Anfangs dieser Woche in Oschersleben etwas holprig. «Super Einstand», meint Prinz ironisch. «In der zweiten Runde hat mich meine nagelneue Suzuki per Highsider abgefeuert. Naja ohne Worte. Mit Fahren war dann nicht mehr viel. Ein paar Runden im Trockenen waren mir zum Schluss noch gegönnt. Diese Woche ist Auskurieren angesagt.»

Für Barry Burrell, der für das Team HPC Power in der IDM Superbike dabei ist, war es die erste Fahrt auf der IDM-Strecke. Für den Briten ging es in erster Linie darum, die noch unbekannte Strecke kennen zu lernen. Nebenher erledigte er noch einige Fahrwerksarbeiten, um gut gerüstet in den dritten IDM-Lauf zu starten.

Dritter Mann auf der Strecke war Suzuki-Pilot Marc Buchner. Nach seinem heftigen Abflug beim Training zum IDM-Lauf auf dem Lausitzring kommt der IDM-Neueinsteiger wieder in Schwung. Bei dem Sturz hatte er sich den kleinen Finger der rechten Hand verletzt. Es stand zur Debatte, den Finger zu amputieren, oder eben den etwas langwierigeren Heilungsprozess auf sich zu nehmen, dafür aber den Finger zu behalten. Buchner entschied sich für Finger behalten. Nach dem Test in Oschersleben bescheinigte er seinem Teamchef, dass er Stück für Stück wieder an das Fahr-Gefühl von vor dem Unfall heran kommt.

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