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Weltrekord-Replica: Zwei von fünfen bereits verkauft

Von Rolf Lüthi
Mit einer modifizierten Victory Cross Country sicherte sich Urs «Grizzly» Pedraita mehrere Weltrekorde im eiligen Langstrecken-Touren. Nun wird eine Kleinserie von fünf käuflichen Maschinen aufgelegt.

Am Frühlingsfest von American Bikes in Bütschwil in der Schweiz erfreute auch Urs Pedraita, Rekordhalter im Langstrecken-Motorradfahren, das Publikum durch seine Anwesenheit. Meist umringt von neugierigen Motorradfahrern stand er Rede und Antwort und berichtete über seine Abenteuer. Pedraita, genannt Grizzly, durchquerte als erster Mensch mit einem Motorrad ohne Seitenwagen anno 2013 im Winter die sibirische Taiga. Ein Jahr später umrundete er mit derselben Victory Cross Country, frisch ab Inspektion und in einer anderen Farbe, in 16 Tagen die Welt – Weltrekord. 2016 durchquerte er die Welt in ihrer Längsachse in 119 Tagen und 21 Stunden auf einer modifizierten Victory Cross Country. Erneut Weltrekord.

Nun will er für jeden der durchquerten Erdteile eine Victory-Replica bauen lassen und diese verkaufen. 60.000 Franken kosten diese Unikate, die ersten zwei Maschinen sind schon verkauft. Sigi Huber aus Zürich ist der Eigentümer der ersten Maschine, der Daytona 1. Grizzly übergab ihm am Samstag, 1. April, (kein Scherz!) am Frühlingsfest von American Bikes die Schlüssel.

«Ich bin ein langjähriger Freund von Grizzly. An der Motorradmesse Swiss Moto habe ich mich spontan für den Kauf der Daytona 1 entschieden», berichtete der Zürcher Geschäftsmann. Zur Feier der Schlüsselübergabe überreichten Grizzly und James Müller, Inhaber von American Bikes, dem leicht verdutzten Sigi Huber ein Fläschchen besten Daytona Whisky und eine Autobahnvignette, die sie zusammen in den linken Seitenkoffer klebten. Auf Grizzlys Frage, ob er seine Daytona 1 gleich ausprobieren will, meinte Huber: «Ich hoffe, dass das Bike läuft!» «Ich auch!», lachte Grizzly.

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