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Kawasaki Z900: Nur sanfte Retuschen am Bestseller

Von Rolf Lüthi
Die Z900 hat sich zu einem der beliebtesten Naked Bikes in ganz Europa entwickelt. Über ein Nachfolgemodell auf 2025 wurde spekuliert, doch in der Realität kommt eine Modellüberarbeitung.

Die neue Z900 bleibt beim kantigen Design, Sugomi genannt, es gibt aber Retuschen an der Lampenmaske und am Rücklicht. Der Reihenvierzylinder mit 948 ccm verliert mit der Überarbeitung zwecks Erfüllung von Euro 5+ 1 PS und 1 Nm, soll aber dank geänderter Nockenwellen weniger Benzin verbrauchen und aus niedrigen Drehzahlen mehr Drehmoment bereitstellen. Als Leistungsdaten nennt Kawasaki 124 PS bei 9500/min und 97,4 Nm bei 7700/min.

Neu ist ein Sechsachsen-Gyrosensor verbaut, was ein Kurven-ABS und eine Schräglagen-abhängige Traktionskontrolle ermöglicht. In den drei anwählbaren Fahrmodi (Rain, Road, Sport) sind die Einstellungen der Traktionskontrolle und des jeweiligen Leistungsmodus vorkonfiguriert. Alternativ lassen sich die Einstellungen im zusätzlich anwählbaren Rider-Modus frei miteinander kombinieren.

Neu ist ein 5 Zoll großes TFT-Farbdisplay verbaut, das von der linken Lenkerarmatur bedient wird. Turn-by-Turn-Navigation, Smartphone-Einbindung und neu eine Sprachsteuerung sind implementiert. Tempomat und Quickshifter Up&Down sind serienmässig dran.

Als Schwestermodell gibt es Z900SE (Special Edition) ist hochwertigeren Federelementen (einschließlich eines Öhlins-Federbeins hinten), M.4.32 Bremszangen und 300er Bremsscheiben von Brembo. Als praktisches Zusatzelement ist im Cockpit des SE-Modells serienmäßig ein USB-Anschluss eingebaut.

Ab voraussichtlich Februar 2025 sind die neuen Z900-Modelle im Handel, in Grün, Schwarz und Rot. Die Preise stehen noch nicht fest.

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