MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Michael Härtel: Bike und Bein mussten gelöscht werden

Von Thomas Schiffner
Das Pech von Michi Härtel begann im Warm-up

Das Pech von Michi Härtel begann im Warm-up

«Das Pech, das ich in den vergangenen drei Monaten nicht hatte, kam an einem einzigen Tag über mich», war das Fazit von Michael Härtel nach seinem Einsatz im Langbahn-Grand-Prix in Mühldorf.

Der letzte Grand Prix des Jahres endete für Michael Härtel ernüchternd mit nur fünf Punkten und auf dem 12. Platz. Damit schloss der Dingolfinger, letztes Jahr noch Vizeweltmeister, die WM-Saison mit 30 Punkten auf Gesamtrang 11 ab. Allerdings hat er nur an drei der fünf Langbahn-GP teilgenommen, ab Juni war Härtel drei Monate lang verletzt.

«Das Pech in Mühldorf begann schon im Warm-up am Sonntagmorgen, da ist mir das Motorrad abgebrannt und ich fast mit», erzählte der 20-Jährige. «Durch eine defekte Zündkerze entstand um den Vergaser ein Feuer; die Feuerwehr musste im Innenraum mein Bike löschen und mein Bein, das schon brannte, gleich mit.»??

Das Rennen mit instandgesetzter Maschine begann damit, dass am Start der erste Gang raussprang und Härtel mit großem Rückstand ins Rennen ging und dann nur noch einen Punkt holen konnte. Nach einem vierten und einem zweiten Platz sprang im vierten Durchgang gleich in der ersten Runde die Hinterradkette vom Ritzel und der Lauf war ohne Punkte vorzeitig beendet. Dann kam Heat 13: Härtel kam wieder nicht vom Start weg – der erste Gang war zum zweiten Mal herausgesprungen. Es gab wieder nur einen Punkt vor Reservefahrer Danny Maaßen. «Den Tag müssen wir so schnell wie möglich abhaken; die WM ist für dieses Jahr vorbei.»

Da nur die ersten sieben des Grand Prix für die WM-Saison 2019 gesetzt sind, muss Härtel auf eine Dauer-Wildcard der FIM für nächstes Jahr hoffen.

Das Rennen in Mühldorf gewann Martin Smolinski vor Dimitri Bergé und Mathieu Trésarrieu: Dieses Ergebnis ist auch der WM-Endstand.

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