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Daniel Spiller will sich im Grand Prix etablieren

Von Rudi Hagen
Daniel Spiller (15) zeigte bei seinem Wildcard-Einsatz im Vechta-GP keine Scheu vor der Konkurrenz

Daniel Spiller (15) zeigte bei seinem Wildcard-Einsatz im Vechta-GP keine Scheu vor der Konkurrenz

Daniel Spiller ist neben Bahnpokalsieger Julian Bielmeier und Mario Niedermeier einer von drei Deutschen, die 2023 aus der B- in die A-Lizenz aufsteigen. Spiller peilt für die Zukunft den Grand Prix an.

Beim Langbahn-GP im niedersächsischen Vechta im Herbst vergangenen Jahres rieben sich viele Fans die Augen, als sie bei der Fahrervorstellung den Namen Daniel Spiller hörten. Ein B-Lizenzfahrer im Grand Prix? Da war bei vielen die rote Laterne für den WM-Aspiranten schon mal angesagt.

Aber denkste. Der 24 Jahre alte Vilsheimer aus dem niederbayerischen Landkreis Landshut, der aufgrund Verletzungen anderer deutscher Fahrer mittels Wildcard ins WM-Feld nachnominiert worden war, überraschte nicht nur das Publikum, sondern auch die Konkurrenz mit einer eindrucksvollen Leistung.

Spiller drehte gleich heftig am Gas und startete mit einem Laufsieg in das Flutlichtrennen. Nach dem Hoffnungslauf musste er im Consolation-Final allerdings mit einem Gashänger aufgeben. Am Ende wurde der B-Lizenzler Zehnter im GP von Vechta und das in seinem gerade Mal zehnten Langbahnrennen seiner noch jungen Karriere.

«Bis auf mein erstes Rennen auf der Langbahn in Dingolfing konnte ich 2022 alle B-Lizenzrennen auf der Sandbahn gewinnen», resümiert Daniel Spiller seine vergangene
Langbahnsaison, «aber auch in Marienbad bei der tschechischen Meisterschaft und natürlich in Vechta konnte ich mich sehr gut präsentieren.»

Zum Abschluss der vergangenen Saison hatte Spiller allerdings Pech, als er sich beim Rennen in Neuenhasslau aufgrund einer abgesprungenen Kette das linke Handgelenk und den kleinen Finger brach. Fünf Wochen musste er daher einen Gipsverband tragen.

Daniel Spiller fährt auch weiterhin Speedway, will seinen sportlichen Schwerpunkt künftig aber mehr auf die Langbahn verlagern, wo er für die MSV Herxheim startet. In seinem ersten A-Lizenzjahr will Spiller seine Leistungen vor allem auf der Grasbahn verbessern, wo er für sich noch einigen Nachholbedarf sieht. Und: «Mein Ziel ist es, mich dauerhaft im Langbahn-GP zu etablieren.»

Damit auch die finanziellen Mittel für den teuren Sport vorhanden sind, arbeitet Spiller, der ein Studium zum internationalen Wirtschaftsingenieur erfolgreich abgeschlossen hat, in Allershausen bei einem international tätigen Paketzentrum als Supervisor.

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