MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Tode: «Wollte einen guten Einstand»

Von Jörg Reichert
Mit Platz 15 kann sich Arne Tode gut arrangieren

Mit Platz 15 kann sich Arne Tode gut arrangieren

Arne Tode überzeugte beim Frankreich-GP mit Platz 15 im Freien Training. Der Deutsche hatte sich ein besseres Ergebnis als in Katar und Jerez vorgenommen.

Beflügelt von den viel versprechenden Testfahrten mit dem FTR-Moto2, träumten Arne Tode und das Racing Team Germany bereits im ersten Jahr in der Motorrad-WM mit um den Titel kämpfen zu können. Letztendlich entschied man sich auf das Suter MMX-Chassis und kam in Katar und Jerez auf den Boden der Tatsachen zurück (Plätze 21 und 29). Anschliessend wurden die Aussagen bodenständiger.

Mit Platz 15 im Freien Training zeigte Arne Tode am ersten Tag in Le Mans aber eine ansprechende Leistung. Bliebe es dabei, sind seine ersten WM-Punkte in Reichweite. «Ich bin ziemlich happy», sagte ein sichtlich zufriedener Tode. «Das Strecken-Layout von Le Mans entspricht viel mehr dem, was ich kann und auch kenne. Ich habe mich heute nur aufs Fahren konzentriert. Auf die Linie, die Strecke und einzelnen Kniffe, um hier zurecht zu kommen. Ich wollte heute unbedingt einen guten Einstand und das ist mir mit dem 15. Platz gelungen.»

Auch die Weiterentwicklung steht im Racing Team Germany nicht still. Für Le Mans wurde eine neue Verkleidung und eine geänderte Airbox montiert. «Wir haben das Setup von Jerez soweit belassen», verriet der 24-Jährige.

Dirk Heidolf, als Aktiver mit seiner eigenen fahrerischen Darbietung weniger kritisch als heute als Teamchef, war ebenfalls zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. «Arne befand sich teilweise auf dem 10. Platz. Und das auf einer Strecke, die nicht so einfach zu fahren ist. Unsere Motorräder laufen saumäßig gut», stellte der Sachse fest.

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