MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Austin: Iker Lecuona top, Sam Lowes flop

Von Sharleena Wirsing
KTM-Pilot Sam Lowes wollte von Startplatz 2 aus um den Sieg in Austin kämpfen, doch der Brite patzte. Sein Swiss Innovative Investors-Teamkollege Iker Lecuona glänzte hingegen mit seinem bisher besten Moto2-Resultat.

Der erst 18-Jährige Iker Lecuona eroberte im Moto2-Rennen von Austin von Startplatz 13 aus den fünften Platz und erreichte damit das bisher beste Resultat seiner GP-Karriere. Zudem stellte der WM-Neunte seinen Teamkollegen Sam Lowes in den Schatten, der nach einem Sturz dem Feld hinterhereilte und am Ende als 24. punktelos blieb.

Zu Beginn der letzten Runde lag KTM-Neuling Lecuona noch hinter Brad Binder aus dem Red Bull KTM Ajo-Team. Doch dem Spanier gelang es, Binder niederzuringen und Platz 5 zu sichern. «Wir optimierten die Abstimmung meiner Maschine im Warm-up. Dadurch verbesserte sich mein Gefühl bei den Richtungswechseln. Ich schloss die Session auf dem dritten Platz ab, was uns Zuversicht für das Rennen schenkte. Zu Beginn des Rennens habe ich ein paar Plätze verloren, aber Schritt für Schritt konnte ich mich nach vorne arbeiten. Meine Rundenzeiten waren konstant. Ich gab alles, um Oliveira folgen zu können. Am Ende kam ich als Fünfter ins Ziel. Mein bisher bestes Resultat. In Jerez wollen wir so weiterarbeiten», betonte Lecuona.

Sam Lowes, der 2018 den Moto2-Titel erobern will, steht nach drei Rennen mit nur drei Zählern an der 19. Stelle der WM-Tabelle. «Ich bin natürlich verärgert. Für das Team tut es mir leid, denn sie haben einen guten Job gemacht. Das Bike war gut genug für einen Podestplatz oder sogar den Sieg», erklärte der Moto2-Rückkehrer. «In der ersten Runde unterlief mir in Kurve 16 ein Fehler. Ich ging weit und kam auf den dreckigen Teil der Strecke. Das war mein Fehler, ich bin sehr enttäuscht. Doch wir müssen nun weiterarbeiten, um in Jerez einen Schritt nach vorne zu machen.»

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