MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Marcel Schrötter/7.: «Muss an ersten Runden arbeiten»

Von Frank Aday
Brad Binder (41) setzte sich knapp gegen Marcel Schrötter (23) durch

Brad Binder (41) setzte sich knapp gegen Marcel Schrötter (23) durch

An den Trainingstagen und im Warm-up legte Marcel Schrötter eine hervorragende Pace vor, doch im Moto2-Rennen reichte es für den Deutschen nur für Platz 7. Den Grund dafür kennt Schrötter genau.

In Spielberg absolvierte Marcel Schrötter sein 150. GP-Rennen. Der Bayer aus dem Team Dynavolt Intact GP hatte sich einen Podestplatz zum Ziel gemacht. Doch im Rennen kam der Kalex-Pilot nicht über Platz 7 mit 9,1 sec Rückstand auf Sieger Francesco Bagnaia hinaus.

Nach dem Rennen berichtete der enttäuschte Schrötter: «Dass die erste Kurve kompliziert sein kann, wusste ich vorher. Ich hatte eigentlich einen guten Start, aber dann war ich weiter außen. Vor mir gab es eine Berührung und mit mir krachte ein Gegner zusammen. Ich bin aber eigentlich ganz gut aus der Sache rausgekommen und war nicht schlecht dabei. Aber ich hatte keinen Schub vom Hinterrad, links und rechts kamen die Gegner vorbei. Ich konnte mich in den ersten drei, vier Runden nicht zurechtfinden. Das ist mein Problem im Moment. Später konnte ich dann dieselben Zeiten wie die Jungs an der Spitze fahren.»

«Ich konnte dann noch zur Gruppe vor mir aufholen, aber es war zu spät. In der letzten Kurve ritt ich noch einen Angriff auf Brad Binder, aber er kam wieder durch. Schade. Wir wissen, dass wir die Pace haben, aber die ersten Runden sind entscheidend. Daran müssen wir arbeiten», weiß Schrötter.

«Es waren oft Kleinigkeiten. Auf dieser Strecke ist es extrem schwierig, jede Runde perfekt zu fahren, durch die langen Bremsphasen bergab. Das Motorrad wird stark gepusht. Man geht schnell weit. Es war schwierig, aufzuholen ohne Fehler zu machen. Ich hätte noch zwei Runden gebraucht, um die beiden Jungs vor mir zu schnappen, denn ich war schneller als sie», berichtete Schrötter, der nun den siebten WM-Rang belegt.

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