MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Tom Lüthi (5.): «Ich war komplett am Limit»

Von Nereo Balanzin
Tom Lüthi

Tom Lüthi

Im MotorLand Aragón erzielte Tom Lüthi den fünften Platz. Zudem wurde bekannt, dass er sich für die Saison 2016 von seinem Crew-Chief Alfred Willecke trennen wird.

Da Tom Lüthi nach dem Wechsel zu Kalex statt um den Moto2-Titel zu kämpfen in dieser Saison nur zweimal auf dem Podest stand (Platz 3 in Katar und Sieg in Le Mans), werden für 2016 Änderungen im Team Derendinger Interwetten vorgenommen. Alfred Willecke wird durch Dominique Aegerters bisherigen Crew-Chief Gilles Bigot ersetzt. Willeke und Lüthi arbeiteten seit 2009 zusammen.

In Aragón erzielte Lüthi den fünften Platz hinter Jonas Folger und verlor 16,7 sec auf Sieger Tito Rabat. «Wo soll ich anfangen. Am Ende war ich Fünfter. Die Top-5 sind unser Ziel, aber der Rückstand war zu groß, das ist klar. Die ersten Zwei waren das gesamte Wochenende über schneller als der Rest. Trotzdem war unser Ziel eigentlich das Podest. Doch das war nicht möglich, ich konnte nicht denselben Speed wie Sam und Jonas gehen», räumte Lüthi im Gespräch mit SPEEDWEEK.com ein.

«Ich hatte viel Spinning und kämpfte mit dem Hinterrad, aber auch mit de Front. Es war nicht einfach. Ich sah, dass auch Johann Probleme hatte und konnte ihm überholen. Dann versuchte ich, die Lücke nach hinten zu verteidigen. In der letzten Runde wäre ich beinahe gestürzt, weil ich hart pushe, da er aufholte. Ich war komplett am Limit, die Front klappte ständig ein. Zarco fuhr jedoch eine seiner schnellsten Runden. Trotzdem konnte ich Platz 5 ins Ziel retten nach dem Desaster in Misano. Nun freue ich mich auf die Übersee-Rennen. Ich werde weiter an mir und dem Bike arbeiten. Als Team wollen wir noch starke vier Rennen zeigen», erklärte der Schweizer.

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