MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Mahindra: Eskil Suters Roll-out in der Schweiz

Von Günther Wiesinger
Eskil Suter

Eskil Suter

Der Chef fährt selbst: Firmenchef Eskil Suter (45) schwang sich in der Schweiz auf die neue Moto3-Mahindra.

Da sich die beiden Mahindra-Moto3-Piloten Efrén Vázquez und Miguel Oliveira gerade anlässlich einer Sightseeing-Tour in Indien herumtreiben, war für das erste Roll-Out der neuen Mahindra-Moto3-Rennmaschine kein geeigneter Testfahrer vorrätig.

Eskil Suter (45), Geschäftsführer der Firma Suter Racing Technology und ehemaliger GP-Pilot (250 und 500 ccm), liess sich deshalb nicht zweimal bitten, zwängte seinen kräftigen Körper in seine etwas eng gewordene Lederkombi – und schwang sich höchstpersönlich auf die rund 49 PS starke Mahindra.

Das Roll-out fand an einem geheimen Ort in der Ostschweiz statt, auf einem abgesperrten Testgelände. «Wir haben die frühlingshaften Temperaturen von 13 Grad genützt», schilderte Suter, der 1996 in Assen einen fünften GP-Rang erreichte und in der 250er-EM 1991 nur von Max Biaggi besiegt wurde. «Nach rund 30 km haben wir wieder eingepackt. Wir haben leider keine Fotos machen können, weil unter meinem Ranzen vom Motorrad nichts zu sehen war...»

«Es macht richtig Freude, wie gut dieses Ding funktioniert», stellte Suter fest. «Momentan wird bei Akrapovic in Slowenien die Auspuffentwicklung gemacht. Von dort werden die Maschinen zum IRTA-Test nach Valencia transportiert. Auf dem Weg dorthin möchten wir noch irgendwo einen intensiveren Funktionstest machen. Bis zum Test werden vier Motoren komplett fertig sein. Aber wir haben einen sehr engen Zeitplan. Erfreulich ist, dass es bei den bisherigen acht Prüfstandstunden keine technischen Pannen gab. Wir werden mit der Standfestigkeit keine Probleme haben.»

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